Akt 1:
- In Warschau, Polen, trifft ein junger Mann namens Henri Eudoxie, die Tochter von Prinz Boris, einem wohlhabenden Adligen, und verliebt sich in sie.
- Eudoxies Vater verbietet ihre Beziehung aufgrund von Henris jüdischer Herkunft.
- In einem verzweifelten Versuch bittet Henri seinen reichen Onkel Eleazar um Hilfe, einen polnischen Juden, der für sein riesiges Vermögen bekannt ist.
Akt 2:
- Eleazar erklärt sich bereit, Henri zu helfen und stellt ihm eine große Geldsumme zur Verfügung.
- Henri verwendet dieses Geld, um die Schulden von Prinz Boris zu begleichen, in der Hoffnung, seine Gunst zu gewinnen und Eudoxies Hand in der Ehe zu gewinnen.
- Allerdings zögert Prinz Boris, Henri als seinen Schwiegersohn zu akzeptieren, obwohl seine Schulden inzwischen beglichen sind.
Akt 3:
– Eudoxie verrät, dass sie bereits mit einem anderen Adligen, Graf Venceslas, verlobt ist.
- Henri ist untröstlich, aber Eleazar überzeugt ihn, seinen Reichtum und Einfluss zu nutzen, um sich zu rächen.
- Henri verzichtet öffentlich auf sein jüdisches Erbe, konvertiert zum Christentum und wird selbst Adliger.
Akt 4:
- Als wohlhabender und einflussreicher Adliger gewinnt Henri Eudoxies Hand in der Ehe, was zu einem Konflikt zwischen seinem neu gewonnenen Status und seinem jüdischen Erbe führt.
- Eleazar, der Henri bei seiner Suche unterstützt hat, wird von Henri und seinen neu gefundenen Freunden verraten.
- Eleazar enthüllt Prinz Boris die Wahrheit über Henris jüdische Herkunft, was zu einem turbulenten Ende führt.
„Le Juif Polonais“ untersucht in einer dramatischen und emotionalen Erzählung Themen wie gesellschaftliche Akzeptanz, Klassenunterschiede, religiöse Vorurteile und die Folgen von Verrat und Täuschung.