Groll und Verzweiflung:
* Unterdrückung des Kapitals: Katniss ist zutiefst verärgert über die Hauptstadt und ihre repressive Herrschaft. Sie betrachtet die Spiele als ein grausames Spektakel, das die Distrikte unter Kontrolle halten soll, und empört sich über die Extravaganz und Gleichgültigkeit des Kapitols gegenüber dem Leid der Distrikte.
* Wirtschaftliche Ungerechtigkeit: Katniss ist Zeugin der harten Realität der Armut und des Mangels an Ressourcen in Distrikt 12. Sie verachtet die ungerechte Verteilung des Reichtums und die Ausbeutung der Distrikte durch die Hauptstadt.
* Verlust und Trauma: Die Tribute von Panem haben Katniss und ihrer Gemeinde tiefe Spuren hinterlassen. Sie trägt die Last von Verlust und Trauma und fühlt sich in einem System gefangen, das darauf ausgelegt ist, das Leiden aufrechtzuerhalten.
Hoffnungsschimmer:
* Loyalität gegenüber ihrem Distrikt: Trotz ihres Grolls zeigt Katniss Loyalität gegenüber ihrem Bezirk und seinen Menschen. Sie riskiert ihr Leben, um sie zu schützen, und fühlt sich für ihr Wohlergehen stark verantwortlich.
* Widerstand: Katniss‘ Aktionen bei den Spielen und ihre anschließende Rebellion inspirieren andere dazu, sich der Herrschaft der Hauptstadt zu widersetzen. Das gibt ihr einen Hoffnungsschimmer für eine Zukunft, in der die Bezirke frei von Unterdrückung sind.
* Menschlichkeit und Mitgefühl: In allen Büchern zeigt Katniss Mitgefühl und Empathie gegenüber anderen, auch gegenüber denen außerhalb ihres Bezirks. Dies deutet auf einen grundlegenden Glauben an die Güte der Menschheit hin, selbst angesichts extremer Not.
Insgesamt sind Katniss‘ Gefühle gegenüber Panem eine komplexe Mischung aus Groll, Verzweiflung und einer fragilen Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Sie hält das System für zutiefst fehlerhaft und ungerecht, dennoch ist sie weiterhin entschlossen, für eine Welt zu kämpfen, in der ihr Volk frei von der Tyrannei der Hauptstadt leben kann.