Die Umstände der Ermordung Lunas sind komplex und Gegenstand zahlreicher Debatten. Der am weitesten verbreitete Bericht besagt jedoch, dass Macabulos aus Angst vor Lunas wachsendem Einfluss und Ehrgeiz seine Hinrichtung anordnete.
Es gibt mehrere Gründe, warum Macabulos motiviert gewesen sein könnte, Luna zu töten:
* Politische Rivalität: Macabulos und Luna waren beide starke Persönlichkeiten mit konkurrierenden Visionen für die Zukunft der philippinischen Revolution.
* Angst vor Lunas Macht: Luna war ein hochqualifizierter Militärstratege und sein wachsender Einfluss innerhalb der Revolutionsarmee bedrohte Macabulos' eigene Autorität.
* Vorwürfe der Illoyalität: Einige Berichte deuten darauf hin, dass Macabulos glaubte, Luna plane, die revolutionäre Regierung zu stürzen.
* Persönliche Feindseligkeit: Es gibt Hinweise auf eine persönliche Fehde zwischen den beiden Männern, die möglicherweise zum Attentat beigetragen hat.
Während Macabulos offiziell wegen Lunas Mordes angeklagt wurde, wurde er mangels Beweisen freigesprochen. Dies hat viele zu der Annahme veranlasst, dass es sich bei dem Attentat um eine Verschwörung handelte, an der hochrangige Beamte der revolutionären Regierung beteiligt waren.
Die Ermordung von Antonio Luna bleibt ein tragisches Kapitel in der philippinischen Geschichte. Es erinnert an die internen Spaltungen und die politische Instabilität, die die revolutionäre Regierung während des Unabhängigkeitskampfes plagten.