* Die Geschichte von Amleth, einem legendären dänischen Prinzen, der den Mord an seinem Vater rächte, wurde erstmals im 12. Jahrhundert vom dänischen Historiker Saxo Grammaticus aufgezeichnet.
* Die elisabethanische Rachetragödie, die im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert ein beliebtes Genre war. In Rachetragödien geht es typischerweise um einen Protagonisten, der Rache für den Mord an einem geliebten Menschen übt.
* Die Werke von Seneca dem Jüngeren, einem römisch-stoischen Philosophen und Dramatiker, dessen Stücke für ihre Gewalt und moralischen Dilemmata bekannt waren.
* Die Werke von Thomas Kyd, einem englischen Dramatiker, dessen Stück „Die spanische Tragödie“ (ca. 1589) einen großen Einfluss auf Hamlet hatte. In der spanischen Tragödie handelte es sich um einen Protagonisten, der Wahnsinn vortäuschte, um den Mord an seinem Vater zu rächen.
Shakespeare stützte sich auf diese verschiedenen Quellen, um Hamlet zu schaffen, das als eine der größten Tragödien aller Zeiten gilt.