Eine Ausstellung ist ein literarisches Mittel, mit dem dem Publikum die notwendigen Hintergrundinformationen über den Schauplatz, die Charaktere, die Handlung und andere relevante Details vermittelt werden. Es wird häufig zu Beginn oder kurz vor dem Beginn eines Stücks verwendet, um den Kontext festzulegen und dem Publikum die Informationen zu liefern, die es benötigt, um die Geschichte zu verstehen und sich darauf einzulassen.
Die Ausstellung kann verschiedene Formen annehmen, wie zum Beispiel:
1. Direkte Erzählung: Der Dramatiker kann einen Erzähler oder eine der Figuren einsetzen, um dem Publikum direkt Hintergrundinformationen zu liefern. Dies kann durch Reden, Monologe oder Dialoge zwischen Charakteren erfolgen.
2. Charakterdialoge: Charaktere können Gespräche führen, die auf natürliche Weise wichtige Informationen über die Vergangenheit, ihre Beziehungen und die Ereignisse preisgeben, die zur gegenwärtigen Situation geführt haben.
3. Rückblenden: Der Dramatiker kann Rückblenden oder Traumsequenzen verwenden, um das Publikum zu früheren Ereignissen zu versetzen, die einen relevanten Kontext für die aktuelle Handlung bieten.
4. Requisiten und Setting: Durch die Verwendung spezifischer Requisiten, Kostüme und Bühnenbilder können auch Hintergrundinformationen über die Charaktere, ihren sozialen Status und die historische Epoche, in der das Stück spielt, vermittelt werden.
5. Eröffnungschor: In antiken griechischen Theaterstücken diente der Chor oft dazu, die Hauptthemen des Stücks darzulegen und vorzustellen.
Die Darstellung ist von entscheidender Bedeutung, um die Bühne zu bereiten und das Fundament der Geschichte zu schaffen. Durch die Bereitstellung des notwendigen Hintergrundwissens hilft es dem Publikum, sich mit den Charakteren und Ereignissen zu verbinden und der sich entfaltenden Erzählung zu folgen.