- Filmschauspiel: Schauspieler müssen in kleinerem Maßstab auftreten, da die Kamera selbst kleinste Bewegungen und Ausdrücke einfängt. Subtiles Handeln ist der Schlüssel.
- Bühnenschauspiel: Schauspieler treten in einem größeren Raum vor einem Live-Publikum auf. Sie müssen ihre Stimmen und Gesten projizieren, um das Publikum in den hinteren Reihen zu erreichen.
2. Einsatz von Requisiten und Kulissen:
- Filmschauspiel: Schauspieler arbeiten in der Regel mit Requisiten und Kulissen, die speziell für den Film entworfen wurden und ihnen helfen können, sich in die Rolle hineinzuversetzen.
- Bühnenschauspiel: Schauspieler arbeiten normalerweise mit minimalen Requisiten und Bühnenbildern. Sie müssen ihre Fantasie nutzen, um die Umgebung der Szene zu schaffen.
3. Probenablauf:
- Filmschauspiel: Schauspieler haben möglicherweise nur wenige Tage Zeit, um eine Szene zu proben, bevor die Dreharbeiten beginnen. Sie müssen sich auf ihre Instinkte verlassen und bereit sein, sich an Veränderungen am Set anzupassen.
- Bühnenschauspiel: Schauspieler haben in der Regel mehrere Wochen oder sogar Monate Zeit, um ein Stück vor der Premiere zu proben. Dadurch haben sie mehr Zeit, ihre Charaktere zu entwickeln und die technischen Aspekte der Aufführung auszuarbeiten.
4. Publikumsfeedback:
- Filmschauspiel: Schauspieler erhalten normalerweise kein unmittelbares Feedback vom Publikum. Sie wissen möglicherweise erst, wie ihre Leistung aufgenommen wird, bis der Film veröffentlicht wird.
- Bühnenschauspiel: Während der Aufführung erhalten die Schauspieler unmittelbares Feedback vom Publikum. Sie können ihre Leistung an die Reaktion des Publikums anpassen.
5. Emotionen einfangen:
- Filmschauspiel: Durch die Nahaufnahmen und die kontrollierte Umgebung können Schauspieler subtile Emotionen und Ausdrücke zeigen, die auf der Bühne möglicherweise nicht so sichtbar sind.
- Bühnenschauspiel: Schauspieler müssen Emotionen vermitteln, die aus der Ferne sichtbar und glaubwürdig sind.
6. Kontinuität und Bearbeitung:
- Filmschauspiel: Schauspieler müssen wissen, wie eine Szene geschnitten wird und wie sie in die Gesamtstruktur des Films passt. Möglicherweise müssen sie dieselbe Szene mehrmals mit geringfügigen Abweichungen aufführen.
- Bühnenschauspiel: Die Schauspieler spielen jeden Abend die gleiche Szene auf genau die gleiche Art und Weise, ohne den Vorteil einer Bearbeitung.
Insgesamt erfordern Filmschauspiel und Bühnenschauspiel unterschiedliche Fähigkeiten und Herangehensweisen, aber beide sind auf ihre eigene Art herausfordernd und lohnend.