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Wie wirken sich die Ereignisse in diesem Akt auf die Wahrnehmung der Situation durch den Leser aus, in der Proctor und andere bestimmte Details zitieren?

Im dritten Akt verändern mehrere bedeutsame Ereignisse die Wahrnehmung der Leser hinsichtlich der schlimmen Situation, in der sich Reverend Hale, Reverend Parris und die anderen Ankläger befinden, drastisch. Lassen Sie uns einige spezifische Details untersuchen und wie sie zu dieser veränderten Wahrnehmung beitragen:

1. Mary Warrens Geständnis :Mary Warren, eine der Hauptanklägerinnen, erlebt einen Moment der Klarheit und gesteht ihre Täuschung bezüglich der angeblichen Hexerei. Sie enthüllt, dass Abigail Williams und nicht die Angeklagten diejenige war, die betrügerisch gehandelt hat. Diese Enthüllung lässt Zweifel an der Gültigkeit der Anschuldigungen aufkommen und enthüllt die zugrunde liegenden Beweggründe von Abigail und ihren Mitarbeitern. Die Leser beginnen, die Integrität und Glaubwürdigkeit der Prozesse in Frage zu stellen.

2. Abigails Manipulation aufgedeckt :Abigails wahre Natur kommt noch mehr ans Licht, als sie versucht, die Situation zu manipulieren und die Kontrolle über die Anschuldigungen zu behalten. Sie beschuldigt Mary Warren, verhext zu sein und versucht, ihre Aussage zu diskreditieren. Abigails Manipulationstaktiken unterstreichen ihre böswilligen Absichten und verdeutlichen die Machtdynamik, die innerhalb der Gemeinschaft im Spiel ist. Den Lesern wird klar, dass die Anschuldigungen auf persönlichen Rachefeldzügen beruhen und nicht auf echter Sorge um Hexerei.

3. Verärgerung des Proktors :John Proctor, ein angesehener und moralisch aufrichtiger Bürger, bringt seine Frustration und seinen Unmut über das Verfahren zum Ausdruck. Er stellt die Autorität von Reverend Hale und die Methoden des Gerichts in Frage und weist auf den Mangel an konkreten Beweisen und den möglichen Schaden hin, der unschuldigen Personen zugefügt wird. Proctors prinzipielle Haltung unterstreicht die Ungerechtigkeit der Situation und untergräbt das Vertrauen des Lesers in die Fairness der Prozesse weiter.

4. Giles Coreys Widerstand :Giles Corey, ein älterer Bauer, symbolisiert den wachsenden Widerstand gegen die Anschuldigungen und die Entschlossenheit, sich der Ungerechtigkeit zu widersetzen. Indem er sich weigert, während seines Prozesses ein Plädoyer einzureichen, zieht Corey einen qualvollen Tod vor, anstatt sich der Autorität des Gerichts zu unterwerfen. Sein Akt des Trotzes zeigt das Ausmaß der Unzufriedenheit der Gemeinschaft und die wachsende Erkenntnis, dass die Prozesse zu einer Travestie der Gerechtigkeit geworden sind.

5. Die Zweifel von Reverend Hale :Reverend Hale, der zunächst von der Richtigkeit der Anschuldigungen überzeugt war, beginnt, sein eigenes Urteil in Frage zu stellen, als er auf widersprüchliche Aussagen und Unstimmigkeiten in den Beweisen stößt. Hales Zweifel untergraben die Legitimität der Prozesse weiter und stellen den Glauben der Leser an die Gewissheit des Verfahrens in Frage.

Insgesamt tragen die Ereignisse im dritten Akt zu einer deutlichen Veränderung der Wahrnehmung der Situation durch die Leser bei. Die Enthüllungen über Abigails Manipulationen, die Enthüllung von Proctors Groll, Giles Coreys Widerstandshandlung und Reverend Hales wachsende Zweifel tragen zusammen dazu bei, das Vertrauen in die Fairness und Genauigkeit der Hexenprozesse zu untergraben. Die Leser beginnen mit den Angeklagten zu sympathisieren und hinterfragen die Motive und Handlungen derjenigen, die die Anklage vorantreiben.

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