:Atmosphäre und Umgebung: Ushers Villa und ihre düstere, verfallende Umgebung wirken sich tief auf die Gemütsverfassung des Erzählers aus. Die unheimliche und melancholische Atmosphäre, die in Ushers Stammhaus entsteht, spiegelt den mentalen und emotionalen Zustand des Erzählers wider und macht ihn anfälliger für Ushers Einfluss.**
:Emotionaler Zustand: Ushers tief verwurzelte Melancholie und Besessenheit vom Konzept des „Hauses Ushers“ prägen den Erzähler. Ihre emotionalen Zustände verflechten sich und der Erzähler gerät allmählich in einen ähnlichen Zustand der Verzweiflung und seelischen Qual.**
:Physikalische Empfindlichkeit: Ushers feine Sensibilität gegenüber Licht, Ton und anderen äußeren Reizen beeinflusst auch den Erzähler. Er beginnt, eine erhöhte Sensibilität für seine Umgebung zu empfinden und sich besser auf die subtilen Veränderungen in der Umgebung einzustellen, was Ushers eigene Verletzlichkeit widerspiegelt.**
:Einbildungskraft: Usher besitzt einen äußerst fantasievollen Geist, der zu lebhaften Halluzinationen und intensiven Fantasien neigt. Dieser Aspekt beeinflusst auch den Erzähler, der ähnliche fantasievolle Gedanken und Ängste hegt, die zu seinem wachsenden Gefühl von Unbehagen und Angst beitragen.**
:Geistiger und psychologischer Verfall: Im Verlauf der Geschichte verschlechtert sich der Geisteszustand des Erzählers unter Ushers Einfluss. Er kämpft mit Schlaflosigkeit und wird immer anfälliger für die Ängste und Befürchtungen, die das Anwesen durchdringen. Sein Urteilsvermögen wird getrübt und er beginnt, den Bezug zur Realität zu verlieren.**
Im Wesentlichen übt Roderick Usher einen psychologischen und emotionalen Einfluss auf den Erzähler aus, indem er die Grenzen zwischen ihren individuellen Geisteszuständen verwischt und ihn tiefer in die dunkle und mysteriöse Welt von Ushers Familie hineinzieht.