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Warum entschuldigt sich Hamlet bei Laertes?

Im Stück „Hamlet“ gibt es zwei Fälle, in denen Hamlet sich bei Laertes entschuldigt. Zunächst entschuldigt sich Hamlet im 5. Akt, Szene 2, vor dem versammelten Gericht bei Laertes. Er gibt sein vorschnelles und impulsives Verhalten zu, das zum Tod von Laertes‘ Vater Polonius führte, und auch die darauffolgenden unglücklichen Ereignisse. Hamlet drückt seine Reue über seine Taten aus und gibt zu, dass er aus Leidenschaft gehandelt hat und ohne die Konsequenzen gebührend bedacht zu haben.

Die zweite Entschuldigung erfolgt während ihres Duells, das ebenfalls in Akt 5, Szene 2, vorkommt. Im Verlauf des Duells entschuldigt sich Hamlet noch einmal bei Laertes und erkennt den Schaden an, den er Laertes und seiner Familie zugefügt hat. Er drückt seine aufrichtige Trauer und sein Bedauern über den Schmerz aus, den er zugefügt hat.

In der gesamten Entschuldigung betont Hamlet, dass seine Handlungen nicht aus Bosheit oder persönlichem Groll erfolgten, sondern vielmehr auf die Umstände zurückzuführen waren, die sich um ihn herum abspielten. Er erkennt seine Fehler an und übernimmt die Verantwortung für seine Taten.

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