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Wie verbindet und betont Shakespeare Ideen mit Reimen in der Passage von Macbeth am Ende von Akt 2, Szene 3?

Shakespeare verwendet Reime in der Passage aus Macbeth am Ende von Akt 2, Szene 3 strategisch, um Schlüsselideen zu verbinden und hervorzuheben. Hier sind die wichtigsten Beispiele für Reime in der Passage und ihre Bedeutung:

1. „Der Fürst der Finsternis ist ein Gentleman“.

- Diese Zeile reimt sich auf „Modo he's calld, and Mahu“ in der vorherigen Zeile.

- Der Reim unterstreicht den Kontrast zwischen dem edlen Titel des Teufels „Fürst der Finsternis“ und seiner wahren böswilligen Natur.

2. „Blutbad im Schlaf.“

– Diese Zeile reimt sich auf „Weck Duncan mit deinem Klopfen!“ in der vorherigen Zeile.

– Der Reim betont die Dringlichkeit und die möglichen Konsequenzen, wenn man im Schlaf an Duncans Tür klopft.

3. „Du bist so weit davor / Der schnellste Flügel der Vergeltung ist langsam / Um dich zu überholen.“

- Diese drei Zeilen reimen sich alle aufeinander und schaffen so ein Gefühl von Kohärenz und Einheit.

- Der Reim betont die große Distanz zwischen Macbeths Taten und einer möglichen Vergeltung oder Gerechtigkeit.

4. „Wird der ganze Ozean des großen Neptun dieses Blut waschen / von meiner Hand reinigen? Nein, das wird meine Hand lieber / Die zahlreichen Meere inkarnieren / Das Grüne rot machen.“

- Diese vier Zeilen weisen komplizierte Reimmuster auf, wobei sich „Blut“, „Hand“, „Inkarnadine“ und „Rot“ alle reimen.

- Der Reim unterstreicht Macbeths Verzweiflung und seinen Glauben, dass seine Hände dauerhaft von Duncans Blut befleckt sind und dass eine Reinigung unmöglich ist.

5. „Ich hatte gedacht, dass ich einige von allen Bekenntnissen hereingelassen hätte / So weist er mir den Weg / Aber ich habe es, wo ist er. Hört mich, ihr Diener der Gnade verteidigt uns!“

- Diese drei Zeilen reimen sich aufeinander und erzeugen eine klare Trennung und Verschiebung in den Gedanken des Sprechers.

- Die ersten Zeilen deuten auf einen Plan hin, wie jemand anderes die Verantwortung übernehmen kann.

- Der Reim „Weg“ und „Beten“, gefolgt von „Gnade“, betont jedoch eine plötzliche Hinwendung zur Suche nach göttlichem Schutz und Führung.

Indem Shakespeare in diesen Fällen Reime einsetzt, lenkt er die Aufmerksamkeit auf die wichtigsten Ideen und Emotionen in der Szene und hinterlässt so einen nachhaltigen Einfluss auf das Verständnis des Publikums für die Charaktere und ihre Dilemmata.

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