Ehrgeiz und Macht:
- Lady Macbeths starkes Streben nach Macht und sozialem Status treibt sie dazu, Macbeth zu drastischen Maßnahmen zu überreden, um die Krone zu erlangen. Sie bedient sich einer manipulativen Sprache, appelliert an seine Schwächen und bestärkt so seinen Wunsch, König zu sein.
Prophezeiungen und Schicksal:
- Nachdem Lady Macbeth die Prophezeiungen der Hexen gehört hat, weist sie die moralischen Konsequenzen ihres Handelns zurück und überzeugt Macbeth davon, dass das Schicksal ihn für etwas Großes ausgewählt hat. Sie argumentiert, dass die Prophezeiungen in Erfüllung gehen müssen, was die Ermordung von Duncan als notwendig erscheinen lässt.
Umkehr der Geschlechterrolle:
- Lady Macbeth stellt die traditionellen Geschlechterrollen der Zeit in Frage und präsentiert sich als ehrgeiziger und rücksichtsloser als Macbeth. Sie macht sich über seine Männlichkeit lustig und deutet an, dass er kein „richtiger Mann“ sei, es sei denn, er begehe den Mord. Dies spielt mit Macbeths Unsicherheiten und drängt ihn zur Tat.
Emotionale Manipulation:
- Lady Macbeth nutzt emotionale Manipulation und Schuldgefühle, um Macbeths Entscheidung zu beeinflussen. Sie deutet an, dass er als Feigling und Versager angesehen wird, wenn er seine Absichten nicht in die Tat umsetzt und seinen Stolz und sein Männlichkeitsgefühl ausnutzt.
Geistige und körperliche Stärke:
- Lady Macbeth versucht, Macbeths Entschlossenheit zu stärken, indem sie behauptet, sie besitze die geistige und körperliche Kraft, die Folgen eines Mordes zu ertragen. Sie übernimmt die Kontrolle über die Situation, plant die Einzelheiten des Verbrechens, und dieser Kraftakt beeinflusst Macbeths Wahrnehmung von ihr und die Durchführbarkeit der Tat.
Verlust von Männlichkeit und Männlichkeit:
- Lady Macbeth stellt wiederholt Macbeths Männlichkeit in Frage und deutet an, dass der Verzicht auf die Tötung Duncans ihn weiblich und schwach erscheinen lassen würde. Sie setzt emotionale Erpressung ein und nutzt seine Angst, als weniger Mann wahrgenommen zu werden.
Schuld und Reue:
- Während Lady Macbeth nach dem Mord zunächst ihre Schuldgefühle verdrängt, erliegt sie letztlich der emotionalen Belastung, die ihr Gewissen dadurch mit sich bringt. Als sie beobachtet, wie sie in den Wahnsinn verfällt, wird Macbeth von Schuldgefühlen und inneren Kämpfen geplagt.
Durch diese Methoden wird Lady Macbeth zu Macbeths treibender Kraft bei der Begehung des Königsmordes. Sie manipuliert seinen Ehrgeiz, spielt mit seinen Ängsten und Schwächen, übt erheblichen Einfluss auf seine Entscheidungsfindung aus und drängt ihn auf den Weg des Mordes und seiner tragischen Folgen.