- Antikes Griechenland:
Maskeraden waren ein wichtiger Teil der griechischen Kultur und wurden häufig bei religiösen Zeremonien, Theateraufführungen und Festen wie den Dionysischen Mysterien und dem Lenaia-Festival gesehen. Durch das Tragen von Masken konnten Einzelpersonen verschiedene Charaktere, Götter und mythologische Figuren verkörpern.
- Römisches Reich:
In Rom wurden Maskeraden mit Festen wie den Saturnalien in Verbindung gebracht, einem Mittwinterfest, bei dem gesellschaftliche Normen vorübergehend außer Kraft gesetzt wurden und es Menschen verschiedener sozialer Klassen ermöglicht wurde, sich beim Tragen von Masken frei zu treffen.
- Mittelalter und Renaissance:
Die Maskeradentraditionen setzten sich im Mittelalter fort und erreichten in der Renaissance ihren Höhepunkt. Venedig wurde für seine aufwändigen Maskenbälle bekannt, die während des Karnevals abgehalten wurden, einem Fest vor der Fastenzeit, bei dem die Teilnehmer Anonymität, Ausgelassenheit und Intrigen genießen konnten.
- 18. und 19. Jahrhundert:
Maskeraden erfreuten sich in ganz Europa großer Beliebtheit und gelangten schließlich auch nach Amerika. Diese Veranstaltungen fanden typischerweise in großen Ballsälen statt und beinhalteten oft aufwendige Kostüme, aufwendige Masken und aufwendige Tänze.
- Moderne Maskeraden:
Obwohl Maskeraden nicht mehr so verbreitet sind wie früher, wird die Tradition immer noch in verschiedenen Formen gefeiert, beispielsweise bei Karnevalsfeiern, venezianischen Karnevalen und Partys oder Veranstaltungen zum Thema Maskerade.