* Tragischer Held: Hamlet ist eine komplexe und tragische Figur, die letztendlich durch ihre eigene Unentschlossenheit und Untätigkeit zerstört wird. Er ist ein Mann von großem Intellekt und Feingefühl, wird aber auch von Zweifeln und Melancholie geplagt. Gegen seinen Onkel Claudius, der seinen Vater ermordet und seine Mutter geheiratet hat, gelingt es ihm nicht, entschieden vorzugehen. Hamlets Verzögerung bei der Suche nach Rache führt zu seinem eigenen Tod sowie zum Tod von Ophelia, Gertrude und Claudius.
* Untergang: Hamlets Untergang wird durch eine Reihe von Faktoren verursacht, darunter seine eigenen Charakterfehler, die Korruptheit des dänischen Hofes und die Machenschaften von Claudius. Hamlet ist zu introspektiv und zögerlich, um Maßnahmen zu ergreifen, und er lässt sich leicht von Claudius und seinen Handlangern manipulieren. Der dänische Hof ist ein Ort der Korruption und Intrigen, und Hamlet findet keine Verbündeten, die ihm bei seinem Rachefeldzug helfen könnten. Claudius ist ein rücksichtsloser und gerissener Bösewicht, der bereit ist, alles zu tun, um seine Macht aufrechtzuerhalten. Hamlet wird letztlich von den Mächten des Bösen besiegt, doch sein Tod ist auch ein Triumph des menschlichen Geistes.
Macbeth
* Tragischer Held: Macbeth ist ein schottischer Adliger, der von seinem Ehrgeiz zum Mord getrieben wird. Er ist ein mutiger und rücksichtsloser Krieger, lässt sich aber auch leicht von seiner Frau, Lady Macbeth, beeinflussen. Macbeth wird von Lady Macbeth überzeugt, König Duncan zu töten, damit er selbst König werden kann. Nach Duncans Ermordung wird Macbeth zunehmend paranoid und von Schuldgefühlen geplagt. Er beginnt Visionen vom Geist von Duncan zu sehen und wird von seinen eigenen Verbrechen heimgesucht. Macbeths Herrschaft ist nur von kurzer Dauer und er wird schließlich von Macduff besiegt und getötet.
* Untergang: Macbeths Untergang wird durch seinen eigenen Ehrgeiz und seine Unfähigkeit, seine Gefühle zu kontrollieren, verursacht. Er ist zu ehrgeizig für sein eigenes Wohl und ist bereit, alles zu tun, um seine Ziele zu erreichen. Macbeth lässt sich auch zu leicht von Lady Macbeth beeinflussen, die noch ehrgeiziger ist als er. Macbeths Schuldgefühle wegen Duncans Mord treiben ihn in den Wahnsinn und er wird schließlich von seinen eigenen Dämonen zerstört.