Im Rahmen des Monologs drückt Julia ihre Sorge und Verwirrung über Romeos Familiennamen und die daraus resultierenden gesellschaftlichen Barrieren aus, die er ihrer Beziehung auferlegt. Indem Julia Romeos Identität und die Rolle, die sie in ihrer Liebesgeschichte spielt, in Frage stellt, verwendet sie Romeos Namen als Metonym für die größeren Kräfte, die ihr Glück bedrohen. Julias Klage darüber, warum Romeo den Namen ihres Familienfeindes trägt, symbolisiert den Konflikt zwischen Liebe und gesellschaftlichen Verpflichtungen und beleuchtet das Thema unglücklicher Liebender und die Zwänge, die ihnen ihre Familien und die Gesellschaft auferlegen.
Auf einer breiteren Ebene geht diese Metapher über Julias persönliches Dilemma hinaus und vermittelt den universellen menschlichen Kampf gegen äußere Umstände, die das Streben nach Liebe und Glück behindern könnten. Es spiegelt das zeitlose Thema der Liebe wider, die alles erobert, und die starke Sehnsucht, Hindernisse zu überwinden, um mit der Person zusammen zu sein, die man liebt, unabhängig von gesellschaftlichen Normen oder Erwartungen.
Durch diese metaphorische Sprache schafft Shakespeare einen ergreifenden Ausdruck von Julias herzzerreißenden Gefühlen und den tieferen Auswirkungen ihrer verbotenen Liebe und hinterlässt einen bleibenden Eindruck in den Herzen und Gedanken von Lesern und Publikum.