Hier sind einige der Gründe, warum Julius Cäsar als Held gilt:
* Er war ein begabter Militärführer. Caesar führte die römische Armee in vielen Schlachten zum Sieg, darunter in den Gallischen Kriegen, die zur Eroberung Galliens (dem heutigen Frankreich) führten, und im Bürgerkrieg, in dem er seine politischen Rivalen Pompeius und Cato den Jüngeren besiegte. Caesar war ein brillanter Stratege und Taktiker, und seine Truppen waren ihm gegenüber äußerst loyal.
* Er war ein erfahrener Politiker. Caesar war auch ein talentierter Politiker, der es verstand, das römische politische System zu seinem Vorteil zu nutzen. Er wurde in verschiedene öffentliche Ämter gewählt, darunter Tribun, Prätor und Konsul, und wurde schließlich Diktator von Rom. Caesar konnte die Unterstützung des römischen Volkes gewinnen, indem er ihm Land, Geld und andere Vorteile schenkte, und er gewann auch die Unterstützung der römischen Armee, indem er sie gut bezahlte und ihnen Gelegenheit zur Plünderung gab.
* Er war ein Förderer der Künste. Caesar war ein Förderer der Künste und Wissenschaften und unterstützte viele Künstler, Schriftsteller und Philosophen. Er gründete auch Bibliotheken und Schulen und förderte die Entwicklung neuer Technologien.
* Er erweiterte das Römische Reich. Caesars Eroberungen erweiterten das Römische Reich erheblich und er brachte viele neue Gebiete unter römische Herrschaft. Diese Expansion trug dazu bei, Rom zu einem mächtigeren und einflussreicheren Staat zu machen, und führte auch zur Verbreitung der römischen Kultur und Zivilisation auf der ganzen Welt.
Hier sind einige der Gründe, warum Julius Caesar als Bösewicht gilt:
* Er war rücksichtslos und ehrgeizig. Caesar hatte keine Angst davor, Gewalt anzuwenden, um seine Ziele zu erreichen, und er war bereit, das Leben anderer zu opfern, um an die Macht zu gelangen. Er war auch sehr ehrgeizig und wurde schließlich ein Diktator, der mit eiserner Faust regierte.
* Er hat seine Freunde und Verbündeten verraten. Caesar verriet viele seiner Freunde und Verbündeten, um an die Macht zu gelangen, und er war denen, die ihn unterstützten, nicht immer treu. Zum Beispiel verriet er seinen ehemaligen politischen Verbündeten Pompeius, indem er ihn im Bürgerkrieg besiegte, und er verriet seinen ehemaligen Freund Brutus, indem er ihn ermorden ließ.
* Er war ein Tyrann. Caesar regierte Rom als Tyrann und duldete keinerlei Meinungsverschiedenheiten oder Opposition. Er unterdrückte die Meinungs- und Versammlungsfreiheit und tötete jeden, der sich ihm widersetzte. Er wurde auch sehr wohlhabend und mächtig und nutzte seinen Reichtum und seine Macht, um sich Luxus und Exzess hinzugeben.
Letztendlich ist es Ansichtssache, ob Julius Cäsar ein Held oder ein Bösewicht war. Es gibt auf beiden Seiten stichhaltige Argumente. Es ist jedoch klar, dass Caesar eine komplexe und widersprüchliche Figur war, die die Weltgeschichte maßgeblich mitgeprägt hat.