Die schiere Zahl der Opfer in der Schlacht von Waterloo machte es unmöglich, alle toten Soldaten einzeln zu beerdigen. Stattdessen wurden Massengräber ausgehoben und die Leichen oft einfach ohne Zeremonie oder Identifizierung hineingeworfen.
Gemeinsame Gräber
In einigen Fällen wurden, soweit möglich, Soldaten, die derselben Einheit oder Nationalität angehörten, gemeinsam begraben. Dies ermöglichte ein gewisses Maß an Anerkennung und Gedenken an die Toten.
Unmarkierte Gräber
Viele der Massengräber in Waterloo wurden nie richtig markiert oder identifiziert. Das bedeutet, dass der genaue Aufenthaltsort vieler gefallener Soldaten bis heute unbekannt ist.
Bleibt verstreut
Zusätzlich zu den Massengräbern blieben viele Soldaten unbestattet auf dem Schlachtfeld zurück. Ihre Überreste wurden oft von Aasfressern, Tieren und den Elementen verstreut, sodass eine spätere Identifizierung unmöglich war.
Symbolische Gräber
Mangels ordnungsgemäßer Bestattung oder Identifizierung wurden in Waterloo viele Denkmäler und Denkmäler zu Ehren der gefallenen Soldaten errichtet. Diese Gedenkstätten dienen als symbolische Gräber für die Soldaten, denen keine Einzelbestattung ermöglicht werden konnte.