Das Konzept der tragischen Kraft wurde erstmals von Aristoteles in seiner Poetik entwickelt, wo er argumentierte, dass der tragische Held eine Figur von hoher Statur sein muss, die durch eine Kombination aus eigenen Handlungen und äußeren Kräften erniedrigt wird. Dieses Konzept hat seitdem Einfluss auf die westliche Literatur gehabt und ist in vielen tragischen Werken zu sehen, von Sophokles‘ Oedipus Rex bis hin zu Shakespeares Hamlet.
Tragische Kraft wird oft mit dem Konzept der Katharsis in Verbindung gebracht, der emotionalen Befreiung, die das Publikum erlebt, wenn es den Untergang eines tragischen Helden miterlebt. Diese Veröffentlichung kann kathartisch sein, weil sie es dem Publikum ermöglicht, sich mit seinen eigenen Ängsten und Befürchtungen über sein eigenes Leben auseinanderzusetzen. Es kann den Zuschauern auch dabei helfen, ein Gefühl der Empathie für andere zu entwickeln, die mit ihren eigenen tragischen Umständen zu kämpfen haben.
Das Konzept der tragischen Gewalt ist komplex und differenziert und wurde von verschiedenen Kritikern und Theoretikern auf unterschiedliche Weise interpretiert. Es bleibt jedoch ein wesentliches Konzept für das Verständnis der Natur der Tragödie und der Rolle, die sie in unserem Leben spielt.