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Was bedeuten Toro und Matador im Stierkampf?

Im Stierkampf bedeutet „Toro“ „Stier“ und „Matador“ „Stierkämpfer“.

In portugiesischen und hispanischen Ländern ist der Stierkampf ein traditionelles Spektakel, das aus einer Konfrontation zwischen einem Stier und einem Torero besteht, bei der dieser vor den Zuschauern sein Können und seinen Mut unter Beweis stellen will. Die Hauptfiguren eines Stierkampfes sind:

* Toro: Der Stier ist der Protagonist der Show und wird aufgrund seiner Tapferkeit, Stärke und Beweglichkeit ausgewählt. Die im Stierkampf verwendeten Stiere stammen typischerweise von der spanischen Kampfrasse (Toro Bravo), die für ihr aggressives und unberechenbares Verhalten bekannt ist.

* Matador: Der Matador, auch „Espada“ oder „Diestro“ genannt, ist der wichtigste Stierkämpfer im Ring. Der Matador ist für den letzten Akt des Kampfes verantwortlich, bei dem er den Stier mit einem einzigen Schwertstoß ins Herz tötet.

* Picador: Der Picador ist ein berittener Stierkämpfer, der mit einer Lanze die Nackenmuskulatur des Stiers schwächt und ihn auf den Matador vorbereitet. Der Picador reitet normalerweise auf einem Pferd und schlägt dem Stier mit einer langen Lanze in den Widerrist.

* Banderillero: Der Banderillero ist ein Stierkämpfer, der dem Stier Stachelbanderillas (kleine Fahnen) in den Rücken steckt, um ihn weiter zu schwächen und sein Angriffsverhalten zu provozieren. Die Banderilleros arbeiten typischerweise in Dreierteams und nutzen bunte Banderillas, um die Aufmerksamkeit des Bullen auf sich zu ziehen.

* Rejoneador: Der Rejoneador ist ein Stierkämpfer, der zu Pferd mit einem Rejon (einer Art Lanze) gegen Stiere kämpft. Der Rejoneador gilt als eine spezielle Art von Stierkämpfern und tritt typischerweise im Rejoneo auf, einer Variante des Stierkampfs, bei der der Stier nicht getötet wird.

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