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In welcher Beziehung steht der Hexenprozess in Salem zu The Crucible?

Der Schmelztiegel ist ein Theaterstück von Arthur Miller, das erstmals 1953 aufgeführt wurde. Das Stück spielt in Salem, Massachusetts, im Jahr 1692 während der Hexenprozesse in Salem. Das Stück erzählt die Geschichte von Abigail Williams, einer jungen Frau, die mehrere unschuldige Menschen der Hexerei beschuldigt, darunter John Proctor, einen Bauern und ehemaligen Stadtbeamten. Das Stück untersucht die Themen Massenhysterie, Schuldgefühle und die Gefahren der Macht.

Die Hexenprozesse in Salem waren eine Reihe von Anhörungen und Strafverfolgungen gegen Personen, denen Hexerei im kolonialen Massachusetts zwischen Februar 1692 und Mai 1693 vorgeworfen wurde. Die Prozesse führten zur Hinrichtung von 20 Personen, viele weitere wurden inhaftiert. Die Prozesse waren ein dunkles Kapitel in der amerikanischen Geschichte und waren Gegenstand zahlreicher Studien und Debatten.

Arthur Miller schrieb The Crucible als Allegorie der McCarthy-Ära, einer Zeit politischer Unterdrückung in den Vereinigten Staaten in den 1950er Jahren. In dieser Zeit wurden viele unschuldige Menschen beschuldigt, Kommunisten oder Kommunisten-Sympathisanten zu sein, und sie wurden oft auf die schwarze Liste gesetzt oder sogar inhaftiert. Millers Stück zog Parallelen zwischen den Hexenprozessen von Salem und der McCarthy-Ära und war eine eindringliche Anklage gegen die Gefahren von Massenhysterie und politischer Verfolgung.

Die Hexenprozesse in Salem und Der Schmelztiegel sind beides warnende Geschichten über die Gefahren der Massenhysterie und die Bedeutung eines ordnungsgemäßen Verfahrens. Sie erinnern uns daran, dass es auch in Zeiten großer Angst und Unsicherheit wichtig ist, sich daran zu erinnern, dass jeder Anspruch auf ein faires Verfahren hat und dass die Rechte des Einzelnen stets geschützt werden müssen.

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