1. Tragödie :
– In der Regel handelt es sich um einen Protagonisten, der aufgrund seiner eigenen Fehler oder Umstände Untergang und Unglück erlebt.
- Endet oft mit dem Tod des Protagonisten oder einem tiefen Verlustgefühl.
- Beispiele hierfür sind Shakespeares „Hamlet“ und Arthur Millers „Tod eines Handlungsreisenden“.
2. Komödie :
- Ziel ist es, durch humorvolle Situationen, Charaktere und Ereignisse zu unterhalten und zum Lachen zu provozieren.
- Enthält häufig körperlichen Humor, Wortspiele und satirische Elemente.
- Beispiele hierfür sind Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ und Oscar Wildes „The Importance of Being Earnest“.
3. Tragikomödie :
- Verbindet Elemente aus Tragödie und Komödie und präsentiert eine Mischung aus ernsten und humorvollen Momenten.
- Erkundet Themen wie Liebe, Verlust und die menschliche Natur auf differenzierte Weise.
- Beispiele hierfür sind Shakespeares „Romeo und Julia“ und Anton Tschechows „Der Kirschgarten“.
4. Historisches Drama :
- Dramatisiert reale oder fiktive Ereignisse aus der Geschichte und präsentiert eine Erzählung, die zu einer bestimmten Zeit und an einem bestimmten Ort spielt.
- Bietet häufig Einblicke in politische, soziale und kulturelle Zusammenhänge.
- Beispiele hierfür sind Shakespeares „Heinrich V.“ und George Bernard Shaws „Die heilige Johanna“.
5. Zeitgenössisches Drama :
- Behandelt Themen, Themen und Erfahrungen, die für die Gegenwart relevant sind.
- Spiegelt zeitgenössische soziale, kulturelle und politische Realitäten wider.
- Beispiele hierfür sind Arthur Millers „The Crucible“ und Tony Kushners „Angels in America“.
6. Musikalisches Drama :
- Integriert Musik, Lieder und Tanz in die dramatische Erzählung.
- Kombiniert Dialog, Action und musikalische Darbietungen.
- Beispiele hierfür sind „West Side Story“ von Rodgers und Hammerstein und „Das Phantom der Oper“ von Andrew Lloyd Webber.
7. Experimentelles Drama :
- Stellt traditionelle Erzähltechniken in Frage und erforscht unkonventionelle Formen des theatralischen Ausdrucks.
– Oft gekennzeichnet durch abstrakte Themen, surreale Elemente und nichtlineare Strukturen.
- Beispiele hierfür sind Samuel Becketts „Warten auf Godot“ und Bertolt Brechts „Mutter Courage und ihre Kinder“.
Diese Kategorien können sich weiter überschneiden und kombinieren, wodurch hybride Formen wie Tragikomödien und historische Komödien entstehen. Die Vielfalt der dramatischen Kategorien ermöglicht es Dramatikern und Theatergruppen, ein breites Spektrum an Geschichten und Aufführungsstilen zu erkunden und so auf unterschiedliche Zielgruppen und Geschmäcker einzugehen.