• Die früheste Form des Dramas auf den Philippinen war die „Komedya“, eine Volkstheatertradition, die im 16. Jahrhundert in Spanien entstand. Die „Komedya“ enthielt biblische und historische Geschichten und wurde oft bei religiösen Festen und Feiern aufgeführt.
• Im 17. und 18. Jahrhundert führten die Spanier die „Zarzuela“ ein, ein Genre des Musiktheaters, das Gesang, Tanz und gesprochene Dialoge kombinierte. Die „Zarzuela“ erfreute sich auf den Philippinen großer Beliebtheit und wurde oft in Theatern und anderen Veranstaltungsorten aufgeführt.
Amerikanische Periode
• Während der amerikanischen Kolonialzeit (1898-1946) erlebten die Philippinen den Aufstieg des modernen Theaters. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begannen philippinische Dramatiker wie Severino Reyes und Aurelio Tolentino, Theaterstücke auf Englisch und Spanisch zu schreiben, die von örtlichen Theatergruppen aufgeführt wurden.
• In den 1930er und 1940er Jahren blühte die philippinische Theaterszene mit der Gründung zahlreicher Theaterkompanien und der Produktion vieler von der Kritik gefeierter Theaterstücke auf. Zu den bemerkenswerten philippinischen Dramatikern dieser Zeit gehören:
o Jose Ma. Hernandez
o Lualhati Bautista
o Nick Joaquin
o Francisco Soc Rodrigo
o Wilfrido Ma. Guerrero
Nachkriegszeit
• Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs und diversifizierte sich die philippinische Theaterszene weiter, mit der Entstehung neuer Theatergruppen und der Produktion einer breiten Palette von Theaterstücken. Zu den bemerkenswerten philippinischen Dramatikern der Nachkriegszeit gehören:
o Rene Villanueva
o Rolando Tinio
o Edgardo Reyes
o Floy Quintos
o Nestor Torre, Jr.
Zeitgenössisches philippinisches Theater
• In den letzten Jahrzehnten florierte die philippinische Theaterszene mit der Produktion einer breiten Palette von Theaterstücken, darunter experimentelles Theater, Musiktheater, Kindertheater und traditionelles Volkstheater.
• Zu den bemerkenswerten philippinischen Dramatikern der Gegenwart gehören:
o Rody Vera
o Carlos Siguion-Reyna
o Floy Quintos
o Amelia Lapena-Bonifacio
o Chris Martinez