1. Bilder und Metaphern:Shakespeare verwendet Bilder und Metaphern, um lebendige mentale Bilder und Vergleiche zu schaffen, die die Gefühle der Charaktere hervorrufen. Wenn Viola beispielsweise ihre Liebe zu Orsino beschreibt, vergleicht sie ihr Herz mit einer „Weidenhütte“, in der Gedanken „dicht lagen wie Blätter im Herbst“. Diese Bilder vermitteln die Tiefe und Intensität ihrer Gefühle.
2. Wortspiele und Wortspiele:Shakespeare verwendet Wortspiele, Wortspiele und Doppeldeutigkeiten, um verborgene Emotionen auszudrücken und für komische Erleichterung zu sorgen. Beispielsweise verwendet die Figur Sir Andrew Aguecheek häufig Malapropismen und falsche Aussprachen, was seinen Mangel an Intelligenz offenbart, dem Stück aber auch Humor verleiht.
3. Selbstgespräche und Nebenbemerkungen:Selbstgespräche ermöglichen es den Charakteren, dem Publikum ihre innersten Gedanken und Gefühle direkt auszudrücken. Malvolios Selbstgespräch im zweiten Akt, Szene II, offenbart beispielsweise seine wahre Natur und seinen Größenwahn. Beilagen hingegen bieten den Charakteren die Möglichkeit, dem Publikum ihre Gedanken mitzuteilen, ohne dass andere Charaktere sie hören.
4. Dialog und Ironie:Shakespeare nutzt Dialoge, um die gegensätzlichen Emotionen und Missverständnisse zwischen den Charakteren darzustellen. Beispielsweise verdeutlicht der witzige Austausch zwischen Viola und Sir Andrew Aguecheek die Unterschiede in ihrem sozialen Status und ihrer Persönlichkeit und schafft oft ironische Situationen, die dem Stück Humor verleihen.
5. Symbolik und Motive:Symbolische Handlungen und wiederkehrende Motive tragen zur emotionalen Wirkung des Stücks bei. Die Verwendung von Verkleidungen und falschen Identitäten symbolisiert die Verwirrung der Charaktere und ihren Wunsch, ihre wahren Gefühle zu verbergen. Darüber hinaus stellt das Motiv der Musik die Kraft der Emotionen dar, die Seele zu berühren und das menschliche Verhalten zu beeinflussen.
6. Poetische Sprache:Shakespeare verwendet poetische Sprache, einschließlich Sonette, um die Emotionen der Charaktere auf gesteigerte und lyrische Weise auszudrücken. Beispielsweise spricht Herzog Orsino häufig in poetischen Versen, die seine romantische und melancholische Veranlagung widerspiegeln.
7. Emotionaler Höhepunkt:Das Stück erreicht seinen emotionalen Höhepunkt im V. Akt, wo die aufgestauten Gefühle und Konflikte der Charaktere ihren Höhepunkt erreichen. Enthüllungen, Konfrontationen und Versöhnungen führen zu einer Katharsis der Gefühle und hinterlassen beim Publikum ein Gefühl der Entschlossenheit und emotionalen Zufriedenheit.
Durch die geschickte Verflechtung dieser sprachlichen Elemente schafft Shakespeare in „Twelfth Night“ einen Teppich aus Emotionen, der die Komplexität von Liebe, Sehnsucht, Täuschung und Selbstfindung einfängt. Das Stück demonstriert Shakespeares Beherrschung der Sprache als Werkzeug zur Darstellung der Nuancen menschlicher Gefühle und der universellen menschlichen Erfahrung von Liebe, Verlust und Transformation.