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Wie war Shakespeares Zeit bei der Arbeit?

Shakespeares Zeit, während der elisabethanischen und jakobinischen Ära in England, war eine Zeit großer Kreativität und kultureller Entwicklung in der Theaterwelt. Hier ist ein genauerer Blick auf Shakespeares Schaffenszeit:

1. Schauspielkompanien und Theater:

- In dieser Zeit wurden Schauspielkompanien wie Lord Chamberlain's Men (später bekannt als King's Men) gegründet.

- Theater wie The Globe und The Curtain wurden speziell für Theaterproduktionen gebaut.

2. Beliebte Genres:

- Geschichtsstücke:Dramen, die auf historischen Ereignissen basieren, wie „Heinrich V.“ und „Richard III“.

- Komödien:Werke voller Humor und Witz, wie zum Beispiel „Ein Sommernachtstraum“.

- Tragödien:Stücke, die tragische Themen behandelten und den Untergang edler Charaktere thematisierten, darunter „Hamlet“ und „König Lear“.

3. Schirmherrschaft und Unterstützung:

- Wohlhabende Gönner, darunter Mitglieder des königlichen Hofes und Adelsfamilien, unterstützten Schauspieltruppen und Dramatiker finanziell.

- Der Lord Chamberlain (und später der König) hatte die Befugnis, Schauspielfirmen Lizenzen zu erteilen und Theaterstücke zu zensieren.

4. Publikum und Auftritte:

- Theateraufführungen standen Menschen aller sozialen Schichten offen, die Sitzordnung spiegelte jedoch die soziale Hierarchie wider.

- Am Nachmittag wurden Theaterstücke aufgeführt und Theaterbesuche waren eine beliebte gesellschaftliche Aktivität.

5. Theaterkonventionen:

- Shakespeares Stücke enthielten oft Selbstgespräche, Nebenbeiträge und witzige Dialoge.

- Aufwändige Bühnenkunst und Spezialeffekte wurden eingesetzt, um die Produktionen aufzuwerten.

- Die Stücke wurden mit minimalen Requisiten und aufwändigen Kostümen aufgeführt.

6. Tourneen und Repertoire:

- Schauspieltruppen tourten ausgiebig und traten in verschiedenen Städten auf.

- Die Unternehmen verfügten über ein vielfältiges Repertoire an Theaterstücken, um unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen.

7. Kooperationen und Dramaturgie:

- Shakespeare arbeitete oft mit anderen Dramatikern wie John Fletcher zusammen.

- Die Theaterstücke befanden sich im gemeinsamen Besitz der Schauspielfirmen, und die Schauspieler konnten Änderungen an den Drehbüchern vornehmen.

8. Einfluss auf die Sprache:

- Shakespeares Stücke hatten einen tiefgreifenden Einfluss auf die englische Sprache.

- Ihm wird zugeschrieben, dass er Tausende von Wörtern und Phrasen in den englischen Wortschatz eingeführt hat.

9. Dokumentation:

- Gedruckte Theaterstücke waren zu Shakespeares Zeiten kein Standard und viele seiner Stücke wurden auf der Grundlage späterer Ausgaben und Manuskripte rekonstruiert.

Shakespeares Schaffenszeit spiegelte eine Zeit des blühenden Theaters wider, wobei seine Stücke im elisabethanischen und jakobinischen Zeitalter an der Spitze des künstlerischen und kulturellen Ausdrucks standen.

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