1. Glaubwürdigkeit herstellen:
Indem er Macbeth als mutigen und respektierten Krieger vorstellt, schafft Shakespeare ein Gefühl der Glaubwürdigkeit und Bewunderung für die Figur. Diese anfängliche positive Darstellung macht es noch wirkungsvoller, wenn Macbeths Charakter im Laufe des Stücks einen moralischen Verfall erfährt.
2. Den tragischen Effekt verstärken:
Der Kontrast zwischen Macbeths anfänglichen edlen Qualitäten und seinem späteren Abstieg in Tyrannei und Böses verstärkt die tragische Wirkung des Stücks. Das Publikum verspürt ein tieferes Gefühl des Mitleids und des Schreckens, als es den Sturz eines einst ehrenwerten Mannes miterlebt.
3. Dramatische Spannung erzeugen:
Macbeths anfängliches Heldentum erzeugt eine dramatische Spannung zwischen seiner angeborenen Güte und dem korrumpierenden Einfluss der Macht. Dieser Konflikt treibt die Handlung voran und sorgt dafür, dass das Publikum in die Reise der Figur eingebunden bleibt.
4. Betonung der Rolle des Ehrgeizes:
Indem er Macbeth als eine mutige und edle Figur etabliert, unterstreicht Shakespeare die Kraft des Ehrgeizes und des unkontrollierten Verlangens. Es zeigt, wie selbst tugendhafte Menschen durch das Streben nach Macht und persönlichem Gewinn korrumpiert werden können.
5. Zukünftige Ereignisse vorhersehen:
Macbeths anfängliche Tapferkeit lässt seinen späteren Untergang ahnen. Die Prophezeiungen der Hexen und seine Reaktion darauf deuten auf die potenzielle Dunkelheit hin, die in ihm lauert, auch wenn er für seine Heldentaten gefeiert wird.
Insgesamt unterstreicht die Darstellung Macbeths zu Beginn als tapferen und geehrten Soldaten die Komplexität und tragischen Dimensionen seines Charakters, steigert die dramatische Spannung und verstärkt die Wirkung seiner Verwandlung im Laufe des Stücks.