Der Bark-Vorfall , war ein schwerer Fall von Tierquälerei im Jahr 1993, bei dem ein 22-jähriger Mann namens David McNab im Toronto Zoo eine Eisbärin namens Bark tödlich erstochen hatte.
Der Vorfall ereignete sich am Sonntag, dem 8. August 1993, als McNab, der von seiner Freundin begleitet wurde, über eine Absperrung an der Eisbärenanlage des Zoos kletterte und in das Gehege sprang. Anschließend stach McNab mehrmals mit einem Messer auf den Eisbären ein.
Beim Betreten des Geheges wurde der Eisbär durch McNabs Anwesenheit alarmiert und versuchte, sich ins Wasser zurückzuziehen, aber McNab holte sie ein und begann, sie anzugreifen. Trotz der Versuche der Eisbärin, sich mit ihren Pfoten und Zähnen zu verteidigen, wurde sie letztendlich von McNabs Aggressivität überwältigt.
Zeugen berichteten, sie hätten gesehen, wie McNab hektisch auf den Eisbären einstach, während seine Freundin entsetzt zusah. Mehrere Tierpfleger und Besucher versuchten verzweifelt einzugreifen, konnten den Eisbären jedoch aufgrund der hohen Absperrungen rund um das Gehege nicht erreichen.
Der Vorfall dauerte etwa fünf Minuten, bevor McNab wieder aus dem Gehege kletterte und den Eisbären blutend und schwer verletzt zurückließ. Die Eisbärin wurde sofort in die Tierklinik des Zoos gebracht, wo ihre Wunden zunächst behandelt wurden. Leider verstarb sie jedoch aufgrund der Schwere ihrer Verletzungen kurz darauf.
McNab wurde noch am Tatort festgenommen und wegen Tierquälerei und Einbruchdiebstahls angeklagt. Am darauffolgenden Montag erschien er vor Gericht, wo er gegen Kaution freigelassen wurde und ihm möglicherweise eine Gefängnisstrafe drohte.
Der Vorfall löste Empörung aus und forderte verstärkte Sicherheitsmaßnahmen im Zoo. Viele waren schockiert und traurig über die sinnlose Tötung eines geliebten Tieres. Der Zoo führte schließlich neue Protokolle und verbesserte Barrieren ein, um die Sicherheit von Besuchern und Tieren in Zukunft zu gewährleisten.
Bis heute ist der Bark-Vorfall einer der dunkelsten Momente in der Geschichte des Toronto Zoos und erinnert auf tragische Weise an die Bedeutung des Tierschutzes und die Folgen grausamer und rücksichtsloser Handlungen.