1. Motiv :Die Entführer in Winnies Fantasie wurden von Gier oder anderen selbstsüchtigen Wünschen getrieben. Sie entführen Menschen, um Lösegeld, Geld oder persönliche Vorteile zu erpressen. Andererseits wurden die Tucks als mitfühlende Menschen dargestellt, die Winnie aus Sorge um ihre Sicherheit entführten. Sie erkannten, dass Winnie ihr Geheimnis des ewigen Lebens der Außenwelt offenbaren und sie damit in Gefahr bringen könnte. Obwohl es sich immer noch um eine Form der Entführung handelte, war ihre Absicht eher schützend als böswillig.
2. Behandlung :Winnie stellte sich Entführer als grausam, gewalttätig und rücksichtslos vor. Sie befürchtete, sie würden ihr Schaden zufügen oder sie sogar töten, wenn sie herausfinden würden, dass sie von ihrem Geheimnis wusste. Im Gegensatz dazu behandelten die Tucks Winnie während ihrer gesamten Zeit mit Freundlichkeit und Respekt. Sie boten ihr einen sicheren Hafen, Nahrung und Unterkunft. Die Absicht des Tuck war es nicht, ihr Schaden zuzufügen, sondern sie von der Gefahr fernzuhalten.
3. Interaktion :In Winnies Vorstellung werden Entführer normalerweise als kalt und distanziert dargestellt. Sie haben wenig bis gar keine emotionale Bindung zu ihren Opfern und betrachten sie als bloße Objekte. Die Tucks haben sich jedoch auf persönlicher Ebene mit Winnie beschäftigt. Sie teilten ihre Geschichten, Gedanken und Gefühle mit ihr. Sie entwickelten eine Bindung zu Winnie und behandelten sie wie eine Freundin und sogar wie eine Familie.
4. Langfristiges Ziel :Winnies Wahrnehmung von Entführern entsprach eher einem konventionellen Verständnis ihrer Ziele. Sie glaubte, dass die Entführer letztendlich Lösegeld fordern oder sie für einen schändlichen Zweck gefangen halten würden. Die Tucks hingegen hatten eine einzigartige Absicht hinter ihren Aktionen. Sie wollten ihr Geheimnis schützen und sicherstellen, dass Winnie sich oder andere nicht unbeabsichtigt einer Gefahr aussetzte, indem sie es preisgab.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sowohl Entführer als auch die Tucks zwar eine Person gegen ihren Willen entführen, ihre Beweggründe, ihre Behandlung der betreffenden Person und ihre langfristigen Ziele jedoch unterschiedlich sind. Winnies Vorstellung von Entführern stellte die stereotype Darstellung von Individuen dar, die von Gier und Rücksichtslosigkeit getrieben wurden, während die Tucks trotz ihres unkonventionellen Handelns aus Fürsorge und dem Wunsch, ihr Geheimnis zu bewahren, handelten.