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Was passiert am Ende des Sturms in Bezug auf Vergebung?

Am Ende von Shakespeares Stück „Der Sturm“ spielt Vergebung eine entscheidende Rolle bei der Lösung von Konflikten und der Wiederherstellung der Harmonie. Hier ist ein Überblick über die bedeutenden Beispiele der Vergebung im Schlussteil des Stücks:

Prosperos Vergebung:

- Prospero, der rechtmäßige Herzog von Mailand, hat auf einer magischen Insel eine Reihe von Ereignissen inszeniert, um Versöhnung und Vergeltung herbeizuführen. Er vergibt seinem Bruder Antonio, der sein Herzogtum an sich gerissen und ihn ins Exil gezwungen hatte.

- Prospero erkennt seinen eigenen Rachedurst, beschließt aber letztendlich, Antonio und seinen Mitverschwörern, Alonso, dem König von Neapel, und Sebastian, Antonios Bruder, zu vergeben. Er verzeiht ihnen ihre vergangenen Missetaten und erlaubt ihnen, in Frieden in ihre Königreiche zurückzukehren.

Calibans Reue:

- Caliban, der einheimische Bewohner der Insel, der von Prospero versklavt wurde, drückt echte Reue über seine früheren Feindseligkeiten und Rebellionsversuche aus. Prospero, berührt von Calibans Sinneswandel, vergibt ihm und entlässt ihn aus der Knechtschaft.

Ferdinands und Mirandas Liebe:

- Prosperos Tochter Miranda und Prinz Ferdinand von Neapel verlieben sich im Laufe des Stücks ineinander. Prosperos anfänglicher Widerstand gegen ihre Verbindung rührt von seinem Wunsch her, Miranda zu beschützen und sich an Ferdinands Vater Alonso zu rächen.

- Doch schließlich erteilt Prospero ihrer Ehe seinen Segen und vergibt Alonso, da er die echte Zuneigung zwischen Miranda und Ferdinand als Symbol der Heilung und Versöhnung betrachtet.

Epilog und Versöhnung:

- Im von Prospero gesprochenen Nachwort wendet er sich direkt an das Publikum und bittet um Verzeihung für die von ihm eingesetzte „grobe Magie“ und Illusionen. Er lädt das Publikum ein, gemeinsam mit ihm allen Groll und alle Feindseligkeiten loszulassen und so einen Geist der Vergebung und Freundlichkeit zu fördern.

- Das Stück endet damit, dass Prospero seinen Zauberstab zerbricht und auf seine übernatürlichen Kräfte verzichtet. Dieser Akt symbolisiert seine Aufgabe der Kontrolle und seine Bereitschaft, in die gewöhnliche Welt zurückzukehren und das Reich der Magie und Rache hinter sich zu lassen.

Insgesamt betont das Thema der Vergebung in „The Tempest“ die Kraft des Mitgefühls, der Versöhnung und der Fähigkeit, vergangene Beschwerden loszulassen, um Frieden und persönliches Wachstum zu erreichen.

Drama

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