Macduff, getrieben von Trauer, Schuldgefühlen und dem Wunsch nach Gerechtigkeit, konfrontiert Macbeth während der entscheidenden Schlacht in Dunsinane Castle. Obwohl Macbeth sich der Prophezeiungen bewusst ist, die sein endgültiges Schicksal vorhersehen, bleibt er entschlossen und tritt Macduff entschlossen entgegen.
Während sie sich auf den Kampf einlassen, verrät Macduff, dass er nicht auf traditionelle Weise geboren wurde, sondern „unzeitig aus dem Schoß seiner Mutter herausgerissen“ wurde, und erfüllte damit eine der Prophezeiungen, die Macbeth fürchtete – dass er nur von einem Mann besiegt werden würde, der nicht von einer Frau geboren wurde.
Als Macbeth die Bedeutung von Macduffs Offenbarung erkennt, wird er von Angst und Verzweiflung erfüllt und ruft aus:„Verflucht sei die Zunge, die mir das sagt, denn sie hat meinen größten Teil des Menschen eingeschüchtert!“
Trotz seiner erschütterten Entschlossenheit setzt Macbeth den Kampf fort, wird jedoch letztendlich von Macduff besiegt. Mit einem kraftvollen Schlag enthauptet Macduff Macbeth und symbolisiert damit das Ende seiner tyrannischen Herrschaft und die Wiederherstellung der rechtmäßigen Ordnung in Schottland.
Macduff entpuppt sich als siegreicher Held, der die Prophezeiungen erfüllt und Schottland von Macbeths unterdrückerischer Herrschaft befreit. Sein Sieg stellt einen Triumph der Gerechtigkeit und die endgültige Niederlage des Bösen dar.