_Königin Gertrude, König Claudius und ihr Gefolge treten auf._
Gertrude: Ach, armer Yorick! Ich kannte ihn, Horatio:ein Kerl mit unendlichem Scherz und höchster Fantasie. Er hat mich tausendmal auf seinem Rücken getragen; Und jetzt, wie verabscheuenswert ist es in meiner Vorstellung! Da steigt mir die Kehle hoch. Hier hingen die Lippen, die ich, ich weiß nicht wie oft, geküsst habe. Wo bleiben deine Spott jetzt? deine Glücksspiele? deine Lieder? Deine Fröhlichkeitsausbrüche, die den Tisch in Aufruhr versetzten? _Sie nimmt den Schädel in ihre Hände._ Jetzt gehst du in das Gemach meiner Dame und sagst ihr, lass sie einen Zoll dick malen, zu diesem Gefallen muss sie kommen; Bring sie darüber zum Lachen._ _Sie legt den Schädel nieder._
_Auftritt von Hamlet und Horatio._
Hamlet: Das ist der Schädel von Yorick, dem Narren des Königs.
Horatio: Ach, armer Yorick!
Hamlet: Er war ein Mann, der die Menschen mehr zum Lachen bringen konnte als jeder andere Mann in Dänemark. Er war ein Mann, der sogar den König zum Lachen bringen konnte.
Gertrude: _Hamlet sehen_ Aber weich! Was ist das?
Claudius: O Gertrude, schau nicht hin! Das ist der Anblick des Todes!_
Hamlet: _Den Schädel halten_ Das ist der Kopf, der mich gemacht hat. Das ist der Kopf, der die Gedanken dachte, die mich zum Lachen brachten. Das ist der Kopf, der die Frau liebte, die ich liebte. Und jetzt ist es nichts weiter als ein Schädel.
_Gertrude geht entsetzt davon_
Hamlet: Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage:
Ob es im Kopf edler ist, zu leiden
Die Schleudern und Pfeile des ungeheuerlichen Glücks,
Oder um sich gegen ein Meer von Problemen zu wappnen
Und indem man sich widersetzt, ihnen ein Ende setzen? Sterben, schlafen,
Nicht mehr; und durch einen Schlaf sagen wir Schluss
Der Kummer und die tausend natürlichen Schocks
Dieses Fleisch ist Erbe, es ist eine Vollendung
Ein wahrer Wunsch. Sterben, schlafen,
Schlafen, vielleicht träumen:– ja, da ist das Problem,
Denn in diesem Todesschlaf können welche Träume kommen
Wenn wir diese sterbliche Hülle abgelegt haben,
Muss uns eine Pause gönnen.
Claudius: Hamlet, ich weiß, dass du um deinen Vater trauerst, aber jetzt ist nicht die Zeit, über solche Dinge zu sprechen. Es gibt wichtigere Dinge zu besprechen, zum Beispiel die Beerdigung Ihrer Mutter.
_Ophelias Sarg kommt herein, getragen von vier Sargträgern._
Hamlet: Was? Begraben? Sie ist nicht tot, sie schläft nur!_ _Sie stellen den Sarg ab_ _Ergreifen eine Handvoll Erde_ Geh zu deinem Sterbebett:Er wirft den Dreck auf die Köpfe der Sargträger_ Er wirft Dreck ins Grab_ Staub, Asche, Dreck! Alles, was von Schönheit und Jugend übrig bleibt!
_Laertes kommt herein._
Laertes: Warum hast du das Grab meiner Schwester geschändet? Warum hast du Dreck auf sie geworfen?
Hamlet: Denn sie ist tot und das ist das Letzte, was ich für sie tun kann. Sie war die einzige Person auf der Welt, die mich wirklich liebte.
Laertes: Du hast sie getötet!
Hamlet: Ich habe sie nicht getötet! Es war Claudius, der sie getötet hat!
Claudius: Du lügst! Ich habe sie nicht getötet!
_Hamlet und Laertes kämpfen._
_Horatio tritt ein._
Gertrude: _schreit_ Hör auf! Hör auf damit!
_Horatio stoppt den Kampf_
_Hamlet und Laertes starren einander wütend an_
Claudius: _schaut Hamlet an_ Du hast meine Frau getötet, und jetzt hast du meinen Sohn getötet. Du hast nichts mehr, wofür es sich zu leben lohnt.
Hamlet: _Zeigt auf Claudius_ Mein Onkel hat meinen Vater getötet, jetzt habe ich ihn gerächt.
Claudius: Damit kommen Sie nicht durch! Ich werde dich selbst töten!
_Hamlet und Claudius verlassen_
Horatio: _sieht Gertrude an_ Was ist mit deinem Mann? Willst du nicht wissen, wer ihn getötet hat?
Gertrude: Ich weiß es schon. Ich habe alles mit meinen eigenen Augen gesehen. Es war Claudius. Er hat meinen Mann und meinen Sohn getötet. Ich möchte allein sein.
**Gertrude geht_
_Horatio hebt den Schädel auf._
Horatio: Armer Yorick. Ich kannte ihn, Horatio:ein Kerl mit unendlichem Scherz und höchster Fantasie. Er hat mich tausendmal auf seinem Rücken getragen; Und jetzt, wie verabscheuenswert ist es in meiner Vorstellung! Da steigt mir die Kehle hoch. Hier hingen die Lippen, die ich, ich weiß nicht wie oft, geküsst habe. Wo bleiben jetzt deine Sticheleien? deine Glücksspiele? deine Lieder? Deine Fröhlichkeitsausbrüche, die den Tisch in Aufruhr versetzten? Gehen Sie nun in das Gemach meiner Dame und sagen Sie ihr, lassen Sie sie einen Zentimeter dick malen, um diesen Gefallen muss sie kommen; Bring sie darüber zum Lachen.
_Er legt den Schädel nieder_.
Horatio: _exiting_ Gute Nacht, süßer Prinz, und Engelsschwärme singen dich zu deiner Ruhe!