1. Die Soldaten missachten die Prophezeiung der Hexe: Die Soldaten diskutieren über Macbeths Glauben an die Hexenprophezeiung, doch sie scheinen ihn nicht ernst zu nehmen. Sie bezeichnen es als „die Prophezeiungen, die nicht geglaubt werden“ und tun es als bloßen „Reim und Verstand“ ab. Dies deutet darauf hin, dass die Soldaten nicht an Macbeths angebliche Unverwundbarkeit glauben und die Vorhersagen der Hexen für unzuverlässig halten.
2. Sie erwähnen, dass Malcolms Streitkräfte vorrücken: Die Soldaten berichten, dass Malcolms Streitkräfte sich dem Birnam-Wald nähern, was der Prophezeiung der Hexen widerspricht, dass Macbeth nichts zuleide kommen kann, bis „Großer Birnam-Wald bis zum hohen Dunsinane-Hügel / gegen ihn vorgehen wird“. Die Tatsache, dass Malcolms Armee auf Dunsinane zumarschiert, legt nahe, dass Macbeths Glaube an die Prophezeiung falsch sein könnte.
3. Sie berichten über Macduffs Hintergrund: Einer der Soldaten erwähnt, dass Macduff „vom Mutterleib an / vorzeitig zerrissen“ wurde, was Macduffs außergewöhnliche Geburt offenbart. Diese Information widerspricht der Prophezeiung der Hexen, dass kein Mann „von einer Frau geboren“ Macbeth Schaden zufügen könnte. Indem sie Macduffs einzigartige Umstände hervorheben, deuten die Soldaten auf die Möglichkeit hin, dass er derjenige sein könnte, der Macbeth besiegt.
4. Sie ermutigen sich gegenseitig zum Kampf: Während sich die Soldaten auf den Kampf vorbereiten, ermutigen sie sich gegenseitig, mutig und ehrenhaft zu kämpfen. Dies zeigt ihre Bereitschaft, im Kampf ihr Leben zu riskieren, selbst gegen den scheinbar unbesiegbaren Macbeth. Ihr Mut und ihre Entschlossenheit lassen darauf schließen, dass sie nicht ganz an Macbeths vermeintliche Unverwundbarkeit glauben und bereit sind, ihn herauszufordern.
5. Sie diskutieren Macbeths tyrannische Herrschaft: Auch die Soldaten drücken ihre Unzufriedenheit mit Macbeths tyrannischer Herrschaft aus und sehnen sich nach einem Führungswechsel. Sie beschreiben ihn als „blutigen Tyrannen“ und äußern den Wunsch, „sich zu treffen und zu ertragen / Unsere Körper bis zur Bresche / Nach dem Feind.“ Ihre negativen Gefühle gegenüber Macbeth untergraben seinen Glauben an seine Unverwundbarkeit weiter und lassen seinen möglichen Untergang ahnen.