1. Mangelnde Belichtung:
Miranda hat ihr ganzes Leben auf der Insel verbracht, isoliert von der Zivilisation. Abgesehen von ihrem Vater hatte sie kaum Kontakt zu vielen anderen Menschen, insbesondere zu Männern. Daher hat sie keine vorgefassten Meinungen oder Vorurteile gegenüber ihnen.
2. Angeborene Freundlichkeit und Mitgefühl:
Miranda wird als freundliche, einfühlsame und mitfühlende Person dargestellt. Ihre natürliche Neigung besteht darin, sich um andere zu kümmern und Barmherzigkeit zu zeigen, unabhängig von ihrer Herkunft oder ihren Umständen. Als sie den Männern auf dem Schiffswrack begegnet, ist ihre erste Reaktion, dass sie Mitleid mit ihnen hat.
3. Prosperos Lehren:
Unter Prosperos Anleitung wurde Miranda mit Sinn für Moral, Ethik und Großzügigkeit erzogen und gefördert. Prospero hat sie wahrscheinlich mit der Weisheit erfüllt, die gemeinsame Menschlichkeit aller Menschen zu erkennen.
4. Im Gegensatz zu Caliban:
Caliban, das deformierte und missgebildete Wesen der Insel, dient als Kontrapunkt zu Miranda. Er ist verbittert und nachtragend gegenüber der Menschheit, was Mirandas positive Sicht auf die Schiffbrüchigen verstärken könnte. Die Beobachtung von Calibans Feindseligkeit und negativen Eigenschaften könnte ihre positiven Neigungen gegenüber anderen gefestigt haben.
5. Potenzielles Liebesinteresse:
Das Stück stellt auch ein mögliches Liebesinteresse zwischen Miranda und Ferdinand vor. Beim Anblick der Schiffbrüchigen könnte Mirandas anfängliches Einfühlungsvermögen von ihrer Erwartung beeinflusst sein, jemanden zu treffen, der ihr einsames Leben verändern und neue Erfahrungen in ihr Leben bringen würde.