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Was ist die erste Reaktion von Reverend Paris auf die Krise?

Am Anfang von „The Crucible“ von Arthur Miller ist die erste Reaktion von Reverend Parris auf die Krise der jungen Mädchen, die unschuldige Menschen der Hexerei beschuldigen, Panik und Verwirrung. Er ist zutiefst besorgt um das Wohlergehen seiner Tochter Betty, die zu den betroffenen Mädchen gehört, und möchte einen Weg finden, das Chaos zu stoppen und die Ordnung in der Gemeinschaft wiederherzustellen.

Zunächst versucht Parris, die Situation durch Gebete und religiöse Rituale anzugehen, da er glaubt, dass die Ursache für das Verhalten der Mädchen spiritueller oder dämonischer Natur sein könnte. Er ruft zu einem Gebetstreffen in seinem Haus auf, bei dem er versucht, die bösen Geister von Betty und den anderen Mädchen auszutreiben. Diese Bemühungen können die Krise jedoch nicht lösen.

Als sich die Anschuldigungen zu verbreiten beginnen und immer mehr Menschen in die Tat verwickelt werden, erkennt Parris, dass die Situation außerhalb seiner Kontrolle eskaliert. In der Hoffnung, eine Lösung für die Krise zu finden, bittet er widerstrebend um Hilfe von externen Quellen, etwa von Reverend John Hale, einem renommierten Experten für Hexerei.

Im gesamten Stück wird Parris als komplexer Charakter dargestellt, der hin- und hergerissen ist zwischen seinem Wunsch, die moralische Ordnung in der Gemeinschaft aufrechtzuerhalten, und seiner Angst, seine Position und Macht als Pfarrer zu verlieren. Seine Reaktionen auf die Krise entwickeln sich im Verlauf der Handlung weiter, und sein Charakterverlauf zeigt einen Wandel vom naiven Glauben an spirituelle Erklärungen hin zu einem tieferen Verständnis der menschlichen Beweggründe hinter den Anschuldigungen.

Drama

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