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Was stellen die Tragödie und die Reaktionen darauf im Musée des Beaux Arts dar?

In W.H. Audens Gedicht „Musée des Beaux Arts“, die Tragödie und die Reaktionen darauf werden durch verschiedene in einem Museum dargestellte Szenen dargestellt. Anhand dieser Szenen erkundet Auden die Spannung zwischen menschlichem Leid und der Gleichgültigkeit der natürlichen Welt sowie die Art und Weise, wie Kunst ein Mittel zur Betrachtung und Verarbeitung von Tragödien bietet.

1. Ikarus' Sturz :

Die erste dargestellte Szene ist der Sturz von Ikarus, einer mythologischen Figur, die versuchte, der Sonne zu nahe zu fliegen und dabei in den Tod stürzte. Diese Tragödie wird als kleines, unbedeutendes Detail in einer größeren Landschaft dargestellt und symbolisiert, wie menschliches Leid oft unbemerkt bleibt oder von der Weite der Welt überschattet wird.

2. Landschaft mit dem Fall des Ikarus :

Auf diesem Gemälde setzt der Pflüger seine Arbeit fort, scheinbar unbeeindruckt von dem tragischen Ereignis, das sich im Hintergrund abspielt. Diese Gleichgültigkeit spiegelt die Art und Weise wider, wie die Natur und die Zyklen des Lebens unbeeinflusst von menschlichem Leid weitergehen, und betont den Kontrast zwischen den Kämpfen des Einzelnen und den größeren, unpersönlichen Kräften, die im Spiel sind.

3. Alte Meister :

Das Gedicht erwähnt „Alte Meister“, die die Szene aus der Ferne beobachten, was eine historische Perspektive auf die Tragödie nahelegt. Sie vermitteln ein Gefühl der Kontinuität, als ob die Tragödie ein wiederkehrendes Thema in der Geschichte der Menschheit wäre, bleiben aber dennoch losgelöst von dem unmittelbar dargestellten Leid.

4. Brueghels Bauernszene :

Das Gedicht konzentriert sich auf ein Gemälde von Pieter Brueghel dem Älteren, in dem sich neben dem Sturz von Ikarus eine Bauernszene abspielt. Die Bauern gehen ihren täglichen Aktivitäten nach, ohne sich der Tragödie über ihnen bewusst zu sein. Dies verdeutlicht die Diskrepanz zwischen der privaten, individuellen Erfahrung des Leidens und den öffentlichen, gemeinschaftlichen Aspekten des täglichen Lebens.

5. Kunst als Mittel der Kontemplation :

Das Gedicht endet damit, dass der Redner darüber nachdenkt, wie Kunst, insbesondere die Gemälde im Museum, es uns ermöglicht, über Tragödien nachzudenken und das Chaos des Lebens zu verstehen. Indem sie Leid und Gleichgültigkeit nebeneinander darstellt, bietet die Kunst trotz der Unerbittlichkeit der Tragödie einen Raum für Reflexion, Empathie und Verständnis.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass „Musée des Beaux Arts“ die in einem Museum dargestellten Szenen verwendet, um Tragödien und Reaktionen darauf darzustellen. Auden untersucht den Kontrast zwischen menschlichem Leid und der Gleichgültigkeit der natürlichen Welt und hebt gleichzeitig die Rolle der Kunst hervor, die es uns ermöglicht, diese Tragödien zu verarbeiten und zu betrachten und uns inmitten des Chaos des Lebens ein Gefühl für Perspektive und Verständnis zu vermitteln.

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