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Welchen doppelten Zweck erfüllt der Portier zu Beginn von Szene 3?

Zu Beginn der dritten Szene von „Macbeth“ dient der Pförtner zwei Zwecken:Er sorgt für komische Erleichterung und spielt auf das Thema der Zweideutigkeit an.

Komische Erleichterung:Die Rede des Portiers, die aus betrunkenem Geschwafel und anzüglichen Witzen besteht, sorgt für einen Moment der Leichtigkeit inmitten der dunklen und intensiven Ereignisse des Stücks. Diese komische Erleichterung hilft, die Spannung zu lösen und einen Kontrast zwischen den ernsten und humorvollen Elementen des Dramas zu schaffen.

Anspielung auf die Zweideutigkeit:Die Rede des Portiers spielt auch auf das Thema der Zweideutigkeit an, das sich durch das ganze Stück zieht. Unter Zweideutigkeit versteht man die Verwendung mehrdeutiger Sprache oder Doppeldeutigkeiten zur Täuschung oder Irreführung. Die Rede des Portiers mit ihren Verweisen auf „Äquivokatoren“ und „Doppelzungen“ legt nahe, dass sich das Stück mit Themen wie Täuschung und Unehrlichkeit befassen wird.

Indem sie diesem doppelten Zweck dient, verleiht die Rede des Portiers zu Beginn von Szene 3 dem Stück Tiefe und Komplexität und vermischt Elemente der Komödie, der Vorahnung und der thematischen Erkundung.

Drama

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