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Wie lässt Shakespeare den Mord an Duncan noch monströser erscheinen?

William Shakespeare nutzt verschiedene literarische Mittel und dramatische Techniken, um Duncans Mord im Stück „Macbeth“ noch monströser und abscheulicher erscheinen zu lassen. Shakespeare erzielt diesen Effekt auf verschiedene Arten:

1. Bildsprache und Symbolik:

- Shakespeare verwendet lebendige Bilder und Symbolik, um ein Gefühl des Grauens und der Unnatürlichkeit im Zusammenhang mit Duncans Mord hervorzurufen. Die mit dem Mord verbundenen Bilder sind oft düster, blutig und grotesk und rufen beim Publikum ein Gefühl der Abscheu und des Ekels hervor.

2. Kontrast und Gegenüberstellung:

- Shakespeare stellt die Unschuld und Verletzlichkeit Duncans der Brutalität und dem Verrat seines Mordes gegenüber, um das Gefühl der Monstrosität zu verstärken. Der Kontrast zwischen Duncans friedlichem Schlaf und der gewalttätigen Mordtat unterstreicht die Verderbtheit des Verbrechens.

3. Übernatürliche Elemente:

- Shakespeare führt übernatürliche Elemente wie die Prophezeiungen der Hexen und den Geist von Banquo ein, um eine Atmosphäre des Unbehagens und des jenseitigen Einflusses rund um den Mord zu schaffen. Die Anwesenheit dieser übernatürlichen Kräfte legt nahe, dass es sich bei dem Mord nicht nur um eine menschliche Tat handelt, sondern um etwas Unheimlicheres, das über das normale Verständnis hinausgeht.

4. Macbeths interner Konflikt:

- Shakespeare schildert Macbeths inneren Kampf und moralischen Abstieg, während er sich nach dem Mord mit seinem Ehrgeiz und seinen Schuldgefühlen auseinandersetzt. Dieser innere Aufruhr verschärft den Schrecken des Verbrechens und verdeutlicht den psychologischen Tribut, den es für Macbeth fordert, und unterstreicht die Monstrosität seiner Taten noch mehr.

5. Charakterisierung von Macbeth und Lady Macbeth:

- Shakespeares Charakterisierung von Macbeth und Lady Macbeth verleiht der Darstellung ihres Verbrechens Tiefe und Komplexität. Macbeths Abstieg in den Wahnsinn und Lady Macbeths von Schuldgefühlen geplagter Zustand veranschaulichen die verheerenden Folgen ihrer Handlungen und zeigen die monströse Transformation, die sie durchmachen.

6. Publikumsreaktion und emotionale Manipulation:

- Shakespeare manipuliert die Emotionen des Publikums, indem er Spannung, Spannung und Schock rund um den Mord aufbaut. Die Reaktionen der Charaktere und die emotionalen Reaktionen des Publikums auf das Verbrechen verstärken den Eindruck seiner Monstrosität.

Durch den Einsatz dieser Techniken gelingt es Shakespeare, eine Erzählung zu konstruieren, die Duncans Mord als eine abscheuliche und monströse Tat darstellt und einen bleibenden Einfluss auf die Wahrnehmung der Charaktere und Ereignisse im Stück durch das Publikum hinterlässt.

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