1. Akt 2, Szene 2 (Die Balkonszene): Nachdem Romeo und Julia ihre Liebe zueinander erklärt haben, beklagt Julia die Tatsache, dass Romeo eine Montague und sie eine Capulet ist, zwei Familien, die geschworene Feinde sind. Sie drückt ihre Frustration über die Fehde aus, die sie auseinanderhält:
> „O Romeo, Romeo, warum bist du Romeo?
Verleugne deinen Vater und verleugne deinen Namen;
Oder, wenn du nicht willst, schwöre nur meine Liebe,
Und ich werde kein Capulet mehr sein.
2. Akt 3, Szene 2 (The Nurse's News): Julia erfährt von der Krankenschwester, dass Romeo aus Verona verbannt wurde, weil er Tybalt getötet hatte. Frustriert und untröstlich ruft sie aus:
> „O Gott! Hat Romeos Hand Tybalts Blut vergossen?
Es tat es, es tat es! Ach! der Tag, die Zeit!
O, Tybalt, Tybalt, der beste Freund, den ich hatte!
O, verfluchte Hand, verfluchter Romeo!“
3. Akt 4, Szene 1 (Julias Schlafzimmer): Julia erwacht, nachdem sie den Trank des Mönchs getrunken hat, was den falschen Eindruck des Todes erweckt. Von der Krankenschwester erfährt sie, dass Romeo sie für tot hält und sich das Leben genommen hat. In ihrer Trauer und Frustration ruft Juliet aus:
> „Oh, brich, mein Herz! Armer Bankrotteur, brich sofort!“
Ins Gefängnis, Augen, schau niemals auf die Freiheit!
Abscheuliche Erde, zur Erde resignieren; Beenden Sie den Antrag hier,
Und du und Romeo presst eine schwere Bahre!“
4. Akt 5, Szene 3 (Das Grab): Als Julia im Grab aufwacht, erkennt sie, dass Romeo tot ist und beklagt ihre missliche Lage. Sie drückt ihre Frustration über die äußeren Kräfte aus, die sie auseinander gehalten und zu ihrem tragischen Ende geführt haben:
> „Das ist deine Scheide; dort rostet, und lass mich sterben.“
Dies ist ein Kuss, den ich dir widme,
Und nimm dies zum ewigen Zeugen
Von meinem Tod in deinen Armen. Komm, bitteres Verhalten,
Komm, zwielichtiger Führer! Du verzweifelter Pilot, lauf jetzt sofort weiter
Die schneidigen Felsen, deine Seekranke, müde Barke!
Hier ist mein Herr, eine Gesundheit! Romeo, Romeo, Romeo! Hier ist Getränk! Ich trinke auf dich.
Im Laufe des Stücks werden Julias Liebesbekundungen für Romeo oft von Frustrationen begleitet, die durch die Fehde zwischen ihren Familien, Romeos Verbannung und letztendlich ihre tragische Trennung und ihren Tod verursacht werden.