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Warum wurde „The Crucible“ geschrieben?

Arthur Miller schrieb „The Crucible“ als Reaktion auf die McCarthy-Ära, eine Zeit politischer Unterdrückung in den Vereinigten Staaten in den späten 1940er und frühen 1950er Jahren. Charakteristisch für den McCarthyismus war der weit verbreitete Einsatz von Angst und Misstrauen zur Unterdrückung abweichender Meinungen, insbesondere gegenüber angeblichen Kommunisten und sowjetischen Sympathisanten.

Miller ließ sich von den Hexenprozessen in Salem im späten 17. Jahrhundert inspirieren, in denen eine ähnliche Atmosphäre von Massenhysterie und Anschuldigungen herrschte, angeheizt von religiösem Eifer und persönlichen Rivalitäten. Indem Miller sein Stück in diesen historischen Kontext stellte, wollte er das zeitgenössische politische Klima und den Machtmissbrauch seiner Zeit allegorisch kritisieren.

„The Crucible“ dient als warnende Geschichte und verdeutlicht die Gefahren des blinden Festhaltens an Autoritäten, der unkritischen Annahme von Anschuldigungen und der Unterdrückung abweichender Stimmen. Miller hat das Stück entworfen, um zum Nachdenken anzuregen und das Bewusstsein für die Bedeutung der individuellen Freiheit, eines ordnungsgemäßen Verfahrens und des Widerstands gegen gesellschaftlichen Druck zu schärfen, der freies Denken und freie Diskussion unterdrückt.

Drama

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