Oracles Prophezeiung: Ödipus‘ Leben ist mit einer dunklen Prophezeiung verknüpft, die das Orakel von Delphi offenbart. Darin wird vorausgesagt, dass er seinen eigenen Vater töten und seine Mutter heiraten wird, was ungeheures Leid über sein Königreich bringen wird.
Belichtung: Um die Prophezeiung zu vereiteln, lassen Ödipus‘ Eltern ihn als Kleinkind im Stich. Er wird von Polybus und Merope, dem König und der Königin von Korinth, gefunden und großgezogen, die unwissentlich seine Adoptiveltern werden.
Erfüllung der Prophezeiung: Ödipus ist sich seiner wahren Abstammung nicht bewusst und konsultiert im Erwachsenenalter das Orakel, nachdem er Gerüchte über seine ungewisse Herkunft erfahren hat. Die Warnung des Orakels stimmt mit der Prophezeiung überein und veranlasst ihn, aus Korinth zu fliehen, aus Angst, er könnte Polybus und Merope Schaden zufügen.
Vatermord und Inzest: Ödipus trifft auf seiner Reise nach Theben unwissentlich auf der Straße auf Laios, seinen wahren Vater. Es kommt zu einem Konflikt, und im darauffolgenden Kampf tötet Ödipus Laios, ohne sich der Beziehung zwischen ihnen bewusst zu sein. Später kommt er in Theben an und löst das Rätsel der Sphinx, was ihm den Thron sichert und versehentlich Jocasta, seine leibliche Mutter, heiratet.
Entdeckung und Untergang: Jahre später wird Theben von einer Seuche heimgesucht, und das Orakel enthüllt, dass die einzige Möglichkeit, die Götter zu besänftigen, darin besteht, die Person aufzudecken und zu bestrafen, die für den Mord an Laios verantwortlich ist. Unter der Führung des blinden Sehers Tiresias und durch seine eigenen Nachforschungen kommt Ödipus nach und nach an die Wahrheit über seine Herkunft und sein Handeln.
Selbstoffenbarung und Bestrafung: Als das ganze Ausmaß seines tragischen Schicksals ans Licht kommt, ist Ödipus entsetzt über seine unwissenden Verbrechen. Da er sich unwürdig fühlt, seinem Volk und den Göttern gegenüberzutreten, blendet er sich mit Jocastas Brosche und geht ins freiwillige Exil, wobei er die tragische Wendung der Ereignisse beklagt, die die Prophezeiung des Orakels erfüllt hat.
Der tragische Fehler des Ödipus: Ödipus‘ Selbstüberschätzung und sein Glaube, sein Schicksal trotz göttlicher Warnungen und äußerer Umstände kontrollieren zu können, führen ihn auf den Weg der Tragödie. Sein Charakterfehler – übermäßiger Stolz und Widerstand gegen das Schicksal – führt letztendlich zum Untergang von Ödipus und seiner Familie.
Moralische Lektionen und Katharsis: Das Stück reflektiert die Themen Schicksal, Schicksal und die tragischen Folgen menschlichen Handelns und Einschränkungen. Es geht um die Idee, dass selbst die Edelsten und Klügsten Opfer von Umständen werden können, die außerhalb ihrer Kontrolle liegen, was beim Publikum ein Gefühl der Ehrfurcht und Mitleid hervorruft und eine emotionale Katharsis hervorruft.