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Warum beginnt Abigail, Menschen zu beschuldigen, nachdem Sarah Good und Osborne im Schmelztiegel angeklagt wurden?

Mehrere Faktoren tragen zur Entscheidung von Abigail Williams bei, Menschen zu beschuldigen, nachdem Sarah Good und Osborne in dem Stück „The Crucible“ von Arthur Miller angeklagt wurden:

1. Macht und Einfluss:

Abigail erkennt die Macht, die es mit sich bringt, eine Anklägerin zu sein. Indem sie andere der Hexerei beschuldigt, kann sie die Stadt manipulieren und Aufmerksamkeit und Kontrolle erlangen. Sie nutzt diese Anschuldigungen, um Macht über andere auszuüben und die Aufmerksamkeit von ihren eigenen fragwürdigen Handlungen abzulenken, insbesondere von ihrer Affäre mit John Proctor.

2. Rivalität und Eifersucht:

Abigail hegt tiefe Eifersucht auf Elizabeth Proctor, John Proctors Frau, die sie als Bedrohung für ihre Beziehung zu John ansieht. Indem Abigail Elizabeth der Hexerei beschuldigt, hofft sie, ihre Konkurrenz auszuschalten und sich ihre Position als Johns Geliebte zu sichern.

3. Rache:

Abigail fühlt sich ungerecht behandelt und gedemütigt, nachdem John Proctor ihre Annäherungsversuche abgelehnt hat. Sie nutzt die Hexenprozesse als Gelegenheit, sich an John und allen, die mit ihm in Verbindung stehen, zu rächen.

4. Angst vor Entblößung:

Abigail befürchtet, dass ihre illegale Beziehung zu John Proctor aufgedeckt werden könnte, was ihrem Ruf und ihrem sozialen Ansehen in der Gemeinde schaden würde. Indem sie andere beschuldigt, lenkt sie die Aufmerksamkeit von ihren eigenen Sünden ab und lenkt jeden Verdacht ab, der auf sie fallen könnte.

5. Soziale Hysterie:

Die Stadt Salem ist aufgrund der anfänglichen Hexereivorwürfe bereits in Panik und Angst. Abigail erkennt die Chance, die dieser erhöhte emotionale Zustand bietet, und nutzt sie zu ihrem Vorteil, indem sie der Liste der Angeklagten weitere Namen hinzufügt.

6. Mangelnde Rechenschaftspflicht:

Da es bei den Hexenprozessen in Salem keinen klaren rechtlichen Rahmen gab und man sich auf geheimnisvolle Beweise stützte, konnte Abigail Anschuldigungen erheben, ohne unmittelbare Konsequenzen oder ein Kreuzverhör befürchten zu müssen. Dies erleichterte es ihr, falsche Anschuldigungen zu erheben, ohne für ihre Taten zur Verantwortung gezogen zu werden.

7. Ermutigung durch Autoritätspersonen:

Bestimmte Autoritätspersonen in der Gemeinde, wie Richter Danforth und Reverend Parris, ermutigen und unterstützen Abigails Anschuldigungen. Sie sind bestrebt, Beweise für Hexerei zu finden, und Abigails Bereitschaft, andere zu beschuldigen, bestärkt sie in ihrem Glauben.

8. Gruppendenken und Konformität:

Als die Anschuldigungen an Bedeutung gewinnen und immer mehr Personen darin verwickelt werden, gerät Abigail in die in der Stadt vorherrschende Gruppendenken-Mentalität. Sie passt sich der vorherrschenden Hysterie an und befürchtet, dass sie selbst zur Zielscheibe werden könnte, wenn sie nicht mitmacht.

Diese Faktoren führen dazu, dass Abigail Williams falsche Anschuldigungen erhebt und so zur Eskalation der Hexenjagd in Salem beiträgt.

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