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Wie beeinflusst Lady Macbeth Macbeths Entscheidung, Duncan zu ermorden?

Lady Macbeth spielt eine entscheidende Rolle bei Macbeths Entscheidung, Duncan, den König von Schottland, zu ermorden. Sie nutzt verschiedene manipulative Techniken und emotionale Appelle, um Macbeth zu der abscheulichen Tat zu bewegen.

1. Ehrgeiz und Macht: Lady Macbeth ist ehrgeizig und strebt nach Macht. Sie glaubt, dass Macbeth König sein sollte und ist bereit, alles zu tun, um dieses Ziel zu erreichen. Sie pflanzt den Samen des Ehrgeizes in Macbeths Geist und erinnert ihn an die Prophezeiungen der Hexen, die seinen Aufstieg zur Macht vorhersagten.

2. Emotionale Manipulation: Lady Macbeth manipuliert Macbeths Gefühle, indem sie seinen Mut und seine Männlichkeit in Frage stellt. Sie nennt ihn einen „Feigling“ und deutet an, dass er nicht „Mann genug“ sei, um sein Schicksal zu erfüllen. Diese emotionale Manipulation nutzt Macbeths Unsicherheiten und seinen Stolz aus und drängt ihn zum Mord.

3. An seine Liebe appellieren: Lady Macbeth appelliert an Macbeths Liebe zu ihr und ihrer gemeinsamen Zukunft. Sie argumentiert, dass er niemals König werden wird, wenn er nichts unternimmt, und dass sie nie die Macht und Macht haben werden. Sie spielt mit seiner emotionalen Bindung zu ihr und gibt ihm das Gefühl, das Verbrechen zu ihrem gegenseitigen Vorteil begehen zu müssen.

4. Ein Gefühl für das Schicksal schaffen: Lady Macbeth überzeugt Macbeth davon, dass die Prophezeiungen der Hexen Schicksal sind und dass er sie erfüllen muss. Sie stellt den Mord an Duncan als etwas dar, das bereits vorherbestimmt ist, und erweckt den Eindruck, als hätte Macbeth keine andere Wahl, als ihn auszuführen.

5. Gasbeleuchtung und Isolierung: Lady Macbeth isoliert Macbeth von seinem moralischen Kompass, indem sie die Folgen des Mordes herunterspielt. Sie weist seine Schuldgefühle und Ängste zurück, indem sie sie als „Schwächen“ bezeichnet, und überzeugt ihn, dass sie alle Hindernisse gemeinsam überwinden können. Dieses Gaslighting untergräbt Macbeths moralische Barrieren weiter und macht es ihm leichter, das Verbrechen zu begehen.

6. An seine Gier appellieren: Lady Macbeth betont die materiellen Vorteile, die mit der Königswürde einhergehen, etwa Reichtum und Reichtum. Sie stellt diese Vorteile als eine Möglichkeit dar, ihre Zukunft zu sichern und ihre Position in der Gesellschaft zu festigen.

Durch den Einsatz dieser manipulativen Strategien wird Lady Macbeth zur treibenden Kraft hinter Macbeths Entscheidung, Duncan zu ermorden. Sie nutzt seine Schwächen und Wünsche aus, spielt mit seinen Emotionen, seinem Ehrgeiz und seinem Pflichtbewusstsein und führt ihn letztendlich auf den Weg der Zerstörung.

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