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Wie reagierte die Polizei auf die durch die Radioversion verursachte Panik?

Orson Welles‘ Radiosendung „Krieg der Welten“ löste 1938 in den Vereinigten Staaten weit verbreitete Panik aus. Polizeidienststellen im ganzen Land wurden mit Anrufen von Menschen überschwemmt, die glaubten, dass Außerirdische in die Erde eindringen würden.

So reagierte die Polizei auf die Panik:

* In New York City wurden Polizeiautos geschickt, um Berichten über die Landung von Außerirdischen im Central Park und an anderen Orten nachzugehen. In einigen Gebieten gingen Polizisten auch von Tür zu Tür, um den Menschen zu versichern, dass es keine Invasion gab.

* In Chicago errichtete die Polizei Straßensperren, um den Verkehr zu kontrollieren und Menschen daran zu hindern, aus der Stadt zu fliehen. Polizeibeamte nutzten außerdem Lautsprecher, um den Menschen zu versichern, dass es keine Invasion gegeben habe.

* Nach Los Angeles wurden Polizisten geschickt, um Berichten über „seltsame Lichter“ am Himmel nachzugehen. Die Polizei arbeitete auch mit Radiosendern zusammen, um Botschaften zu verbreiten, die den Menschen ihre Ängste nehmen sollten.

Zusätzlich zu diesen spezifischen Maßnahmen arbeiteten die Polizeibehörden im ganzen Land auch daran, die Ordnung aufrechtzuerhalten und Plünderungen und andere Unruhen zu verhindern.

Die durch den „Krieg der Welten“ ausgelöste Panik war ein bedeutendes Ereignis in der amerikanischen Geschichte. Es zeigte, wie mächtig das Radio sein kann und wie leicht es zur Verbreitung falscher Informationen genutzt werden kann.

Nach der Panik ergriff die FCC Maßnahmen, um sicherzustellen, dass die Radiosender bei ihren Ausstrahlungen vorsichtiger waren. Die Veranstaltung warf jedoch auch Fragen zur Rolle der Massenmedien in der Gesellschaft und zu deren Einfluss auf die öffentliche Meinung auf.

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