Zu den wichtigsten Konventionen der konventionellen Tragödie gehören:
* Ein tragischer Held: Der Protagonist ist normalerweise eine komplexe und bewundernswerte Person, aber er hat auch einen fatalen Fehler, der letztendlich zu seinem Untergang führt.
* Eine Umkehrung des Schicksals: Das Leben des Protagonisten nimmt eine plötzliche und unerwartete Wendung zum Schlechten, meist aufgrund seiner eigenen Handlungen.
* Anerkennung: Der Protagonist wird sich seiner eigenen Schuld oder Verantwortung für seinen Untergang bewusst.
* Katharsis: Das Publikum verspürt Mitleid und Angst für den Protagonisten und hinterlässt letztendlich ein Gefühl der Katharsis oder emotionalen Befreiung.
Die konventionelle Tragödie ist eine äußerst einflussreiche Form des Dramas, die von Dramatikern seit Jahrhunderten genutzt wird, um einige der tiefgreifendsten Themen der menschlichen Erfahrung zu erforschen, wie etwa die Natur des Schicksals, den freien Willen und die Konsequenzen menschlichen Handelns. Zu den berühmtesten Beispielen konventioneller Tragödien zählen Sophokles‘ „Oedipus Rex“, Shakespeares „Hamlet“ und Arthur Millers „Tod eines Handlungsreisenden“.