* Hoffnungslosigkeit: Dallys Leben ist voller Not und Gewalt. Er fühlt sich von seinen Umständen gefangen und sieht wenig Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Er ist ständig nervös und schlägt sich aus, um sich zu schützen und den Schmerz zu taub. Der Tod von Johnny, seinem einzigen wahren Freund, drängt ihn an den Rande.
* Zweckverlust: Johnny war Dallys Anker. Er gab ihm einen Grund, weiterzumachen, auch wenn es ein Grund war, ihn zu beschützen. Mit Johnny verliert Dally seinen Zweck und fühlt sich treibend. Er hat eine Leere, die er nicht füllt.
* Schuld und Verantwortung: Dally fühlt sich zutiefst verantwortlich für Johnnys Tod. Er beschuldigt sich, Johnny auf den falschen Weg zu führen und nicht da zu sein, um ihn zu retten. Diese Schuld belastet ihn stark und lässt ihn noch hoffnungsloser fühlen.
* seiner eigenen Sterblichkeit gegenübersteht: Mit Johnny sterben zu sehen, lässt Dally seine eigene Sterblichkeit konfrontieren. Er erkennt, dass auch er verletzlich ist und dass sein Leben endlich ist. Diese Erkenntnis treibt seine Rücksichtslosigkeit und seinen Wunsch an, das Leben zu seinen eigenen Bedingungen zu leben, auch wenn dies bedeutet, Gefahr einzubeziehen.
* Die Sinnlosigkeit des Kampfes: Dally weiß, dass sein Leben bereits ruiniert ist. Er sieht keinen Punkt mehr im Kampf. Seine Handlungen, wie das Geschäft und dann die Polizei, sind Defiance und eine Möglichkeit, zu seinen eigenen Bedingungen zu sterben.
Dallys "Break" ist kein einziges Ereignis, sondern ein Höhepunkt emotionaler Turbulenzen, Trauer, Schuld und einem tief sitzenden Gefühl der Hoffnungslosigkeit. Er entscheidet sich dafür, sein Schicksal zu umarmen, der sich frontal gegenüber dem Tod gegenübersieht, anstatt ein Leben weiter zu führen, das er als bedeutungslos hält.