Reverend Parris 'Gefühle gegenüber Hinrichtungen sind komplex und im Stück nicht ausdrücklich angegeben. Wir können jedoch seine Haltung durch seine Handlungen und sein Dialog schließen.
* Er ist zutiefst besorgt über seinen Ruf: Parris ist ein Mann, der von seinem Ansehen in der Gemeinde besessen ist. Er befürchtet, dass die Prüfungen und Hinrichtungen sein Image schädigen und zu seiner Vertreibung von Salem führen werden. Er ist bereit, seine Moral zu kompromittieren und sogar die Situation zu manipulieren, um sich selbst zu schützen, was auf eine pragmatische Herangehensweise an die Gerechtigkeit und nicht auf eine starke moralische Haltung hinweist.
* Er ist nicht aktiv in die Hinrichtungen beteiligt: Während er die Gerichtsverhandlungen und die Autorität des Gerichts unterstützt, scheint Parris keine aktive Rolle bei den Hinrichtungen selbst zu spielen. Dies könnte darauf hindeuten, dass er über die Schwere der Strafen in Konflikt geraten ist, oder er bevorzugt es einfach, von dem tatsächlichen Akt des Tötens entfernt zu bleiben.
* Er ist letztendlich mehr mit dem persönlichen Gewinn besorgt: Parris ist ein komplexer und fehlerhafter Charakter, dessen primäre Motivation die Selbstversorgung ist. Er ist bereit, die Angst und Hysterie der Gemeinschaft zu seinem Vorteil zu nutzen, auch wenn dies bedeutet, das Leben anderer zu opfern.
Während Parris möglicherweise keine starke Meinung zur Moral der Hinrichtungen hat, deuten seine Handlungen und Motivationen darauf hin, dass er mehr mit seinem eigenen Ruf und seiner Sicherheit als mit der Gerechtigkeit der Prüfungen befasst ist.
Es ist wichtig zu beachten, dass "The Crucible" ein Stück über die Gefahren von Massenhysterie und die Manipulation der Macht ist. Die Gefühle der Charaktere gegenüber Hinrichtungen sind sekundär zu den größeren Themen des Stücks.