1. "Dieser gute Rahmen, die Erde, scheint mir ein steriles Vorgebirge zu sein" (Akt II, Szene II)
* Metapher: Die Erde wird mit einem kargen, unproduktiven Landland verglichen.
* Bedeutung: Hamlet drückt seine Desillusionierung über das Leben und die Welt aus. Er sieht es als sinnlos und leer an, mangelnde Zweck oder Bedeutung.
2. "Das Leben ist aber ein wandelnder Schatten, ein armer Spieler / der seine Stunde auf der Bühne stolziert und ärgert. Und dann ist nicht mehr zu hören" (Akt II, Szene II)
* Metapher: Das Leben wird mit einer flüchtigen Theaterleistung verglichen.
* Bedeutung: Hamlet betont die vorübergehende Natur der menschlichen Existenz. Wir sind alle Schauspieler, die unsere Teile spielen, aber unsere Zeit auf der Bühne ist begrenzt und unser Leben wird letztendlich in Vergessenheit geraten.
3. "Die Zeit ist aus dem Gelenk mehr. (Akt I, Szene v)
* Metapher: Die Zeit wird mit einem ausgelösten Gelenk verglichen.
* Bedeutung: Hamlet glaubt, dass sich die Welt in einem Zustand der Störung und des Chaos befindet, und er verspürt eine Last, sie zu korrigieren.
4. "Sein oder nicht sein, das ist die Frage" (Akt III, Szene I)
* Metapher: Die Wahl zwischen Leben und Tod wird als philosophische Frage wie eine mathematische Gleichung dargestellt.
* Bedeutung: Diese berühmte Linie ist technisch gesehen keine Metapher, sondern verwendet eine figurative Sprache, um das grundlegende Dilemma der Existenz auszudrücken. Hamlet erforscht die Vor- und Nachteile des Lebens mit Leiden und dem Beenden alles durch Selbstmord.
Dies sind nur einige Beispiele für die vielen in Hamlet gefundenen Metaphern. Shakespeares Verwendung von figurativen Sprachen bereichert das Stück und ermöglicht tiefere Erkundungen von Themen wie Sterblichkeit, Rache und der Natur der Realität.