Folgendes passiert:
* Hamlets Verhalten ändert sich: Hamlet, verzweifelt über den Tod seines Vaters und die überstürzte Heirat seiner Mutter, wird distanziert und unberechenbar. Ophelia empfindet dies als Ablehnung ihrer Liebe.
* Die „Bring dich in ein Nonnenkloster“-Szene: Diese berühmte Szene wird oft als Hamlets Ablehnung von Ophelia interpretiert. Es ist jedoch komplexer. Hamlet ist zutiefst verstört und von seinem Wunsch nach Rache getrieben. Er äußert Zweifel an der Natur der Liebe und der Welt im Allgemeinen, was Ophelia glauben lässt, dass er sie nicht mehr liebt.
* Hamlets vorgetäuschter Wahnsinn: Hamlets unberechenbares Verhalten ist zum Teil eine Fassade, um den Verdacht über seine Rachepläne abzulenken. Dadurch fällt es Ophelia schwer, seine wahren Gefühle zu verstehen.
* Hamlets Mehrdeutigkeit: Hamlet sagt nie ausdrücklich, dass er Ophelia nicht liebt. Seine Worte sind oft mehrdeutig und offen für Interpretationen. Dies trägt zur Tragik ihrer Beziehung bei.
Im Wesentlichen liegt die Tragödie darin, dass Hamlet Ophelia gegenüber nie seine wahren Gefühle preisgibt, was ihr das Herz bricht und letztlich zu ihrem Abstieg in den Wahnsinn beiträgt.