Die Geschichte wird aus der Perspektive mehrerer Charaktere präsentiert, von denen jeder eine andere Darstellung der Ereignisse rund um die Ermordung eines Samurai bietet. Diese Berichte sind oft widersprüchlich und hinterlassen beim Leser ein Gefühl der Unklarheit und Unsicherheit über die wahre Natur des Verbrechens und die Identität des Täters.
Diese Mehrdeutigkeit ist beabsichtigt. Akutagawas Ziel ist es nicht, einen klaren Krimi zu liefern, sondern vielmehr die subjektive Natur der Wahrheit und die Grenzen der menschlichen Wahrnehmung zu erforschen.
Daher ist es Sache des Lesers, die präsentierten Hinweise zu interpretieren und eigene Schlussfolgerungen darüber zu ziehen, wer für den Mord verantwortlich ist. Einige mögen die Beweise für den Banditen halten, andere für die Frau des Samurai, und wieder andere könnten glauben, dass es sich um eine Kombination von Faktoren oder sogar um eine völlig andere Person handelte.
Das Fehlen einer endgültigen Antwort ist ein Schlüsselelement für die Wirksamkeit der Geschichte und ihr bleibendes Erbe. Es ermöglicht eine differenzierte Erforschung der menschlichen Natur, der Moral und der Komplexität der Wahrheit.