1. Schuld und Verantwortung: Victor empfindet ein tiefes Schuldgefühl und Verantwortungsgefühl für die Erschaffung der Kreatur. Er versteht, dass das monströse Aussehen der Kreatur zu seiner Isolation und seinem Leiden geführt hat. Das Anhören seiner Geschichte ist für Victor eine Möglichkeit, sich mit seinen eigenen Handlungen und den Konsequenzen, die sie hatten, auseinanderzusetzen.
2. Neugier und Wunsch nach Verständnis: Victor ist von Natur aus neugierig und strebt nach Wissen. Er möchte die Perspektive und Beweggründe der Kreatur verstehen und verstehen, warum sie so isoliert und rachsüchtig geworden ist. Er hofft, dass er durch das Verständnis der Kreatur einen Weg finden könnte, die Folgen seines Handelns abzumildern.
3. Angst und Wunsch nach Lösung: Victor fürchtet die Wut der Kreatur und die Möglichkeit weiterer Zerstörung. Er hofft, dass er durch das Verständnis der Geschichte der Kreatur einen Weg finden kann, sie zu besänftigen und weiteren Schaden zu verhindern. Er sieht darin, der Kreatur zuzuhören, eine Möglichkeit, möglicherweise eine Lösung für den Konflikt zu finden.
4. Zwang und Pflichtgefühl: Victor fühlt sich gezwungen, der Geschichte der Kreatur zuzuhören. Er sieht darin eine moralische Verpflichtung, eine Möglichkeit, den Schmerz, den er zugefügt hat, wiedergutzumachen.
5. Empathie und Anerkennung der gemeinsamen Menschlichkeit: Trotz des monströsen Aussehens der Kreatur beginnt Victor, ihn als ein Wesen mit Gefühlen, Wünschen und der Fähigkeit zu leiden zu sehen. Er beginnt, sich in die Notlage der Kreatur hineinzuversetzen und erkennt ihre gemeinsame Menschlichkeit.
Im Wesentlichen wird Victors Entscheidung, sich die Geschichte der Kreatur anzuhören, von einem komplexen Zusammenspiel aus Schuldgefühlen, Neugier, Angst, Zwang und Empathie bestimmt. Er hofft, dass das Verständnis der Perspektive der Kreatur zu einer Lösung des Konflikts führen wird, aber letztendlich ist es ein Wendepunkt auf seiner Reise der Selbstfindung und seiner Konfrontation mit den Konsequenzen seines Handelns.