Tragödie:
* William Shakespeare: Der wohl berühmteste Dramatiker aller Zeiten. Seine Werke wie „Hamlet“, „King Lear“, „Macbeth“ und „Othello“ gelten als Meisterwerke der englischen Sprache. Er beschäftigte sich mit Themen wie Liebe, Tod, Rache, Ehrgeiz und der Natur der menschlichen Existenz.
* Christopher Marlowe: Bekannt für seine kraftvollen leeren Verse und seine Darstellung ehrgeiziger und leidenschaftlicher Charaktere. Sein berühmtestes Werk ist „Doktor Faustus“, ein Theaterstück über einen Gelehrten, der seine Seele für Wissen an den Teufel verkauft. Weitere bedeutende Stücke sind „Die tragische Geschichte des Doktor Faustus“, „Tamburlaine die Große“ und „Der Jude von Malta“.
* John Webster: Bekannt für seine dunklen und verstörenden Tragödien, die sich durch psychologische Komplexität und komplizierte Handlungen auszeichnen. Zu den bemerkenswerten Stücken gehören „Die Herzogin von Malfi“, „Der weiße Teufel“ und „Der Fall des Teufels“.
* Thomas Kyd: Berühmt für seine Rachetragödie „Die spanische Tragödie“, die Shakespeares eigene Tragödien beeinflusste.
* Thomas Middleton: Seine Tragödien konzentrierten sich oft auf Themen wie Korruption und soziale Ungerechtigkeit. Zu den bemerkenswerten Werken zählen „The Changeling“ und „Women Beware Women“.
Komödie:
* William Shakespeare: Neben seinen Tragödien verfasste Shakespeare eine Reihe von Komödien, darunter „Ein Sommernachtstraum“, „Zwölfte Nacht“, „Viel Lärm um nichts“ und „Wie es euch gefällt“. Seine Komödien beschäftigten sich mit Themen wie Liebe, falscher Identität und der Absurdität menschlichen Verhaltens.
* Ben Jonson: Ein Meister der Komödie, bekannt für seinen scharfen Witz und seine satirischen Beobachtungen der Gesellschaft. Seine Stücke, darunter „Every Man in His Humor“, „Volpone“ und „The Alchemist“, zeichnen sich durch lebhafte Dialoge und einprägsame Charaktere aus.
* John Lyly: Pionier eines Comedy-Stils namens „euphuistische Komödie“, der für seine ausgefeilte Sprache und seine witzigen Dialoge bekannt ist. Sein bekanntestes Stück ist „Endimion“.
* Thomas Dekker: Bekannt für seine Comic-Stücke wie „The Shoemaker's Holiday“ und „Old Fortunatus“, in denen es oft um soziale Mobilität und die Kraft der Liebe geht.
Tragikomödie:
* John Fletcher: Berühmt für seine Zusammenarbeit mit Shakespeare bei Stücken wie „Die zwei edlen Verwandten“ und „Heinrich VIII.“ Er schrieb auch eine Reihe von Tragikomödien, darunter „The Faithful Shepherdess“ und „The Wild Goose Chase“.
* Francis Beaumont: In enger Zusammenarbeit mit John Fletcher entstanden unter anderem „Philaster“ und „The Knight of the Burning Pestle“.
Historische Stücke:
* William Shakespeare: Er schrieb mehrere Geschichtsstücke, darunter „Richard III“, „Heinrich V.“ und „Richard II“, in denen er Themen wie Macht, Ehrgeiz und die Folgen politischer Umwälzungen thematisierte.
* Christopher Marlowe: Sein „Edward II.“ ist ein bedeutendes Beispiel für ein historisches Theaterstück, das die Herrschaft und den Untergang eines Monarchen thematisiert.
Andere bemerkenswerte Dramatiker:
* George Chapman: Bekannt für seine Übersetzung von Homers „Ilias“ und „Odyssee“ sowie für seine dramatischen Werke wie „Bussy D'Ambois“ und „The Gentleman Usher“.
* Thomas Heywood: Vielfältiger Dramatiker mit einem breiten Spektrum an Werken, darunter „A Woman Killed with Kindness“, „The Fair Maid of the West“ und „The English Traveller“.
* John Marston: Bekannt für seine düsteren Komödien und satirischen Stücke wie „The Malcontent“ und „Eastward Ho!“
Dies ist keineswegs eine erschöpfende Liste, aber sie bietet einen guten Überblick über einige der bedeutendsten Dramatiker der elisabethanischen und jakobinischen Zeit. Ihre Werke werden auch heute noch studiert und aufgeführt, und ihr Einfluss auf das westliche Theater ist nach wie vor tiefgreifend.