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Hat dir das Ende des Rain-Man-Films gefallen?

Das Ende des Films Rain Man aus dem Jahr 1988 ist eine Frage der persönlichen Interpretation. Manche Zuschauer empfinden es als erhebend und herzerwärmend, während andere es als bittersüß oder sogar deprimierend empfinden.

Diejenigen, die das Ende als erhebend und herzerwärmend empfinden, weisen darauf hin, dass es die beiden Hauptfiguren Raymond und Charlie näher zusammenbringt. Zu Beginn des Films wird Raymond als emotional nahezu unerreichbar dargestellt, während Charlie egozentrisch und mit seinen eigenen Problemen beschäftigt ist. Doch am Ende des Films hat sich zwischen ihnen eine echte und dauerhafte Bindung entwickelt und Charlie hat die einzigartigen Gaben seines Bruders zu schätzen gelernt. Darüber hinaus findet Raymond in der Wohngruppe, in der er untergebracht ist, ein gewisses Maß an Frieden und Glück.

Diejenigen, die das Ende hingegen als bittersüß oder deprimierend empfinden, weisen darauf hin, dass unklar ist, ob diese neugewonnene Bindung ausreichen wird, um Raymond und Charlie auf lange Sicht zu ernähren. Raymond kämpft immer noch mit seinem Autismus und wird wahrscheinlich immer ein gewisses Maß an Pflege benötigen, während Charlie ein geschäftiges und anspruchsvolles Leben führt, das es ihm möglicherweise schwer macht, viel Zeit mit seinem Bruder zu verbringen. Darüber hinaus wird das Wohnheim, in dem Raymond untergebracht ist, als eher sterile und unpersönliche Umgebung dargestellt.

Letztendlich ist das Ende von „Rain Man“ eine Frage der persönlichen Interpretation, und es gibt keine richtige oder falsche Antwort. Dennoch ist es zweifellos ein zum Nachdenken anregendes und emotional starkes Ende, das beim Zuschauer einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Komödie

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